Die größten Sorgen bereiten die erfolglosen Fußballer

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Bei der Mitgliederversammlung des SV Arget berichteten die einzelnen Spartenleiter über das Geschehen in ihren Abteilungen Erfreuliches und weniger Erfreuliches. Bei der Gründung im Jahre 1960 war Fußball die einzige Abteilung des neuen Sportvereins. Freude am Spiel und Ehrgeiz mitmachen zu dürfen waren damals für die Akteure ein großer Anreiz und deshalb selbstverständlich. Heute sieht es dagegen anders aus. Fußball-Abteilungsleiter Bernhard Winkler scheint der Verzweiflung nahe. "Zu wenig Spieler für die erste Mannschaft (18 Abgänge in den letzten beiden Jahren), mangelnde Trainingsbeteiligung (im Schnitt nur etwa 50 Prozent) und wenig Interesse an der Sache", bemängelte Winkler und meinte "wenn das so weiter geht, können wir die Fußballabteilung dicht machen, und ich überlege bereits, den SV Arget für die nächste Punktspiel-Saison nicht mehr zu melden".

Vereinsvize Ralf Gerschütz zeigte Verständnis für die Demotivation Winklers, mahnte aber zur Zuversicht, denn es gebe durchaus auch Lichtblicke für die Zukunft des Fußballs in Arget. So freut sich Jugendleiter Stefan Braun über das große Interesse aus den Reihen der Kinder und Jugendlichen. In vier Mannschaften hat er derzeit mehr als 60 Nachwuchsspieler unter seinen Fittichen.

Am besten läuft es derzeit bei den Eisschützen. Die erste Moarschaft mit Quirin Burgmayr, Erich Weichenrieder, Bruno Puscher und Jochen Riedl schafften den Aufstieg von der Bezirks- in die Landesliga. Gemischte Ergebnisse meldete Teamleiter Fred Festl von den Sommer-Stockturnieren, denn da findet man die Argeter vom ersten bis zum letzten Platz der Wertungen.

Sehr erfolgreich arbeitet auch die von Heidi Fröhlich geführte Gymnastik- und Fitnessabteilung. Bei Frauen und Männern aller Altersklassen findet diese Art der sportlichen Betätigung immer wieder großen Zuspruch.

Der bisherige Tennis-Abteilungsleiter Anton Veh zog ein recht zufriedenstellendes Resümee für die zurückliegende Spielsaison mit einer sehr erfolgreichen Damenmannschaft. "Auch bei Organisationsaufgaben und Arbeitsdiensten haben die Tennisler ihre Hausaufgaben gemacht", stellte Veh zufrieden fest. Wie alle Jahre glänzten die Verantwortlichen der Tischtennisabteilung auch heuer mit Abwesenheit, und somit gab es bei der Versammlung auch keine Infos.hb

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