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Eine große Trauergemeinde, darunter auch (v.v.r.) BR-Intendant Thomas Gruber und der frühere Wissenschaftsminister Thomas Goppel, nahm Abschied von Heinz Burghart.

Große Trauergemeinde nimmt Abschied von Heinz Burghart

Grünwald - Eine große Trauergemeinde, angeführt von den Waakirchner Gebirgsschützen, nahm am Dienstag auf dem Grünwalder Waldfriedhof Abschied von Heinz Burghart.

Burghart war am 15. September mit 83 Jahren auf der Intensivstation eines Münchner Krankenhauses gestorben. Große Beliebtheit bei den Zuschauern erlangte der frühere Chefredakteur des Bayerischen Fernsehens mit seiner Sendung „Jetzt red i“, die sich um Bürgerbelange kümmerte.

Abschied von Heinz Burghart

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Peter Burghart hielt seine Tochter Katharina an der Hand, als er mit Tränen in der Stimme bewegende Worte zum Abschied seines Vaters sprach. „Wir waren geliebt, solange Du da warst. Ich bin stolz, Deinen Namen zu tragen.“ Wie alle Redner der Trauerfeier auf dem Waldfriedhof, zu denen auch BR-Intendant Thomas Gruber und Ex-Minister Thomas Goppel gehörten, unterstrich auch er die große Bedeutung christlicher Werte, die Burghart seiner Familie und seinen Berufskollegen entgegenbrachte.

BR-Intendant Thomas Gruber würdigte die unbeirrbare Haltung des Ausnahmejournalisten, der die Zeiten der Nazi-Diktatur erlebt hat und in seinem beruflichen Werdegang „die Freiheit der Presse hoch veranschlagt“ hat. Er habe den Journalismus in der Merkur-Redaktion in Fürstenfeldbruck von der Pike auf gelernt und im Anschluss eine beispiellose Karriere beim Bayerischen Fernsehen gemacht. „Er ist den Mächtigsten mit Respekt und Souveränität furchtlos und manchmal auch unerbittlich stur begegnet.“ Für den journalistischen Nachwuchs setzte er sich mit der Gründung der der Bayerischen Akademie für Fernsehen im Jahr 1993 ein.

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