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Beißender Qualm dringt aus der U-Bahn. Aber: alles nur Übung.

Großübung legt U-Bahnhof lahm

Garching - Fast hätten die beiden Feuerwehren aus Garching und Hochbrück Geschichte geschrieben, den die Großübung am U-Bahnhof im Zentrum der Universitätsstadt war ursprünglich für drei Uhr morgens angesetzt.

In der Zeit zwischen drei und fünf Uhr fahren keine Züge und nur so hätten die Feuerwehren der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) keine Probleme gemacht. So weit ging es dann aber doch nicht.

Bilder von der Übung

Großübung legt U-Bahnhof lahm

Die MVG zeigte sich sehr kooperativ mit den örtlichen Rettungskräften und gab die Freigabe für eine Übung zu einer christlicheren Zeit. Das bedeutete aber wiederum, dass am Donnerstagabend für drei Stunden alle U-Bahnen in Hochbrück endeten. Der MVG kam das nicht ungelegen, denn sie konnte so auch einen Ernstfalltest machen für die Einrichtung eines Schienen-Ersatzverkehrs mit Bussen im Bereich der Stadt Garching. Auch das funktionierte.

„Als drei Uhr morgens im Einsatzplan stand, hat sich keiner beschwert“, sagt Stefan Holzhauser, der Pressesprecher der Garchinger Feuerwehr. Aber auch wenn eine solche Nachtübung vor einem Samstag oder einem Feiertag erfolgt wäre, hätten die freiwilligen Helfer enorme Belastungen gehabt. „Ich bin schon sehr froh, dass es nicht so gekommen ist“, sagt Kommandant Christian Schweiger. Dabei denkt er auch an die Anwohner im Garchinger Zentrum, die durch eine solche Übung auch einige Unannehmlichkeiten mitten in der Nacht gehabt hätten.

nb

Bilder von der Großübung in Farenzhausen

Feuerwehr: Großübung in Farenzhausen

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