Gründung der Schützengesellschaft Ebenhausen vor 175 Jahren

Ebenhausen - Am Wochenende begeht die Schützengesellschaft Ebenhausen ihr 175. Gründungsfest. Sie gilt damit als einer der ältesten Vereine im Schützengau Wolfratshausen und ist zweitältester in der Gemeinde Schäftlarn.

Es ist die Zeit der Erfindungen und Umbrüche, als sich im Oktober 1839 Sebastian Lautenbacher, Johann Grad, Sigmund Holzman, Josef Pacher und Karl Kirchmayr im Bräustüberl des Klosters Schäftlarn treffen: Louis Daguerre entwickelt das Verfahren der Daguerreotypie, das erste deutsche Arbeitsschutzgesetz tritt in Kraft und in Leipzig findet die Uraufführung der „Großen Sinfonie in C-Dur“ statt - die allerdings Komponist Franz Schubert nicht mehr miterlebt.

Die fünf Schäftlarner indes gründen einen Verein, der auch heute noch wichtiger Teil des Gemeindelebens ist: Die „Zimmerstutzen-Schützengesellschaft Ebenhausen-Scheftlarn“, heute Schützengesellschaft Ebenhausen.

Seit 1996 hat der Verein sein endgültiges Zuhause im Obergeschoss der Grundschule Ebenhausen gefunden. Die gesamte Chronik kann man der Festschrift, die bei der Feierlichkeit ausliegt, entnehmen. Die Jubiläumsfeier beginnt am 27. Juli mit einer heiligen Messe in St. Benedikt, Beginn ist um 10.30 Uhr. Gleich im Anschluss daran beginnt der Festzug durch Ebenhausen. Die Strecke führt über die Lechner Straße, vorbei am Zeller Kircherl links über die Alpenstraße und über die B 11 zum Gasthof Post. Hier ist zu den Klängen der Irschenhauser Blaskapelle ein gemütliches Beisammensein geplant (mehr dazu lesen Sie am Samstag ind er Print-Ausgabe). (sh)

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