Das Freizeitbad in Grünwald mit Außenbecken
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Das Freizeitbad in Grünwald mit Außenbecken.

Schwimmhalle kostet 6,5 Mio.

Freizeitbad: Ein Becken für alle Fälle

  • Marc Schreib
    vonMarc Schreib
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Das Grünwalder Freizeitbad bekommt ein neues Becken. Wie das aussehen soll, wurde nun im Gemeinderat vorgestellt.

Grünwald - Die Pläne für die Erweiterung des Grünwalder Freizeitbades sind jetzt im Rathaus vorgestellt worden. Im Februar vor zwei Jahren hatte sich der Gemeinderat einstimmig dafür ausgesprochen, ein Variobecken in einer Größe von rund 17 mal zehn Metern einzubauen. Baubeginn soll im April nächsten Jahres sein.

Größter Unterschied zur Ursprungsvorstellung ist neben der Kostensteigerung von knapp vier Millionen Euro auf 6,5 Millionen Euro Folgendes: Die Schwimmbadtechnik des bestehenden Gebäudes wird nicht mitgenutzt, sondern eine autarke Versorgung mit einer geschlossenen Wasseraufbereitung wird hineingebaut. Die Freizeitpark GmbH hatte sich dafür ausgesprochen. Außerdem sind die Baukosten in der Zwischenzeit angestiegen und die Bruttobaufläche hat sich stark erhöht.

Mehr Zeit für Entwurf in der Krise

Architekt Markus Pichler erklärte den Entwurf. Er hatte aufgrund der Coronakrise etwas mehr Zeit als üblich, um ihn auszuarbeiten. Direkt an den runden Teil des Saunagartens wird das neue Schwimmbecken in einem eigenen Gebäudeteil angestückt. Das Variobecken bekommt einen Hubboden aus Edelstahl mit drei Schwimmbahnen. Der Saunagarten wird zur Schwimmhalle mit einer Wand abgetrennt. Falls eine Sanierung des Schwimmbades fällig wird, haben die Besucher die Möglichkeit, über die Sauna zum Variobecken zu gelangen. Besonders schwierig wird es laut Architekt, das bestehende Gebäude zu untertunneln. Gemeinsam mit dem Statiker ließ sich jedoch eine Lösung finden.

Was, wenn Chloralarm ausgelöst wird?

Achim Zeppenfeld (SPD) erschien der eine Umgang ums Becken Richtung Notausgang mit etwas über einem Meter ein bisschen schmal: „Wenn Chloralarm ist und alle genau da hinaus wollen.“ Aber der Platz gibt nicht mehr her, wie er vom Planer erfuhr, die gesetzlichen Vorgaben werden eingehalten.

Eine Begrünung des Flachdaches regte Oliver Schmidt (PBG) an, woraufhin Achim Zeppenfeld auch die Photovoltaik ins Spiel brachte, die auf so vielen Dächern im Eigentum der Gemeinde die Sonnenwärme weiterleitet. Beide Anregungen sind mit aufgenommen. Genaueres bespricht der Bauausschuss, die Entwurfsplanung wurde abgesegnet.

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