Die Grünwalder genießen das Dorffest.
+
Die Grünwalder genießen das Dorffest.

Burschenverein

Heuer beschwert sich kein Nachbar übers Grünwalder Dorffest

  • Birgit Davies
    vonBirgit Davies
    schließen

Im Vorjahr hatten sie noch mitten in der Nacht mit Shuttlebussen in ein Gasthaus umziehen müssen. Das ist den Grünwalder Burschen heuer erspart geblieben.

Grünwald – Ärger mit den Nachbarn ist den Grünwalder Burschen diesmal erspart geblieben beim viertägigen Dorffest. Wie der Vorstand berichtet, hatte der Verein in diesem Jahr rechtliche Themen mit Gemeinde und Landratsamt im Vorfeld aufgearbeitet. „So waren die Grenzen klar, was optimal ist, um eine entspannte Feier zu genießen“, sagt Vorsitzender Tobias Seidl. Vor allem dankte er für das Verständnis der Nachbarn. „Es kamen keinerlei Beschwerden.“ Im vergangenen Jahr hatte es mit einem Anwohner so massiven Ärger gegeben, dass die Burschen am Konzertabend mit Shuttlebussen in die Grünwalder Einkehr hatten umziehen müssen.

70 Vereinsmitglieder richten Grünwald ein tolles Fest aus 

Die rund 70 Mitglieder des Burschenvereins Einigkeit sorgten beim Dorffest bestens für ihre Gäste, fuhren gegrilltes Spanferkel, kühles Bier vom Holzfass und feinen Steckerlfisch auf. Seit der Wiedergründung des Vereins 1983 findet das Dorffest regelmäßig statt und gehört mittlerweile für die Grünwalder zur Tradition.

„Es ist wirklich toll zu erleben, wie viele Leute das Fest besuchen und alle Generationen einen gemütlichen Nachmittag und Abend miteinander verbringen“, sagt Tobias Seidl, Vorsitzender des Burschenvereins, und freut sich. „Da lohnt sich der Einsatz.“

Zweiter Vorsitzender als Musiker auf der Bühne

Das Fest startete bereits am Donnerstag mit dem Fronleichnamszug, der auf der Festwiese mit einem Treffen der Ortsvereine seinen Ausklang fand. Am Abend begeisterte Benny Gast, der Zweiter Vorsitzende des Burschenvereins ist, als Musiker mit Gitarre, Keyboard und Loop-Station die Gäste. Freitag trafen sich alle Generationen zum gemütlichen Beisammensein. „Leider wurde es am Abend regnerisch, aber die Leute sind kurzerhand vom Biergarten ins Zelt umgezogen“, sagt Seidl. Kurzzeitig war der Andrang sogar so groß, dass der Einlass geregelt werden musste. „Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit Sicherheitsdienst und der örtlichen Polizeiinspektion.“

Während samstags am Familientag die Erwachsenen es sich im Biergarten gut gehen ließen, hatte der Nachwuchs Spaß auf der Hüpfburg und beim Kinderschminken.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare