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Polizeieinsatz nach Flucht eines Strafgefangenen (Symbolbild): Dramatische Ereignisse in Grünwald. 

Große Fahndungsaktion der Polizei

Bereits zum zweiten Mal: Straftäter flieht durch Klofenster eines Grünwalder Konsulats

Der Weg in die Freiheit hat für einen Straftäter durch ein Klofenster eines Konsulats in Grünwald geführt. Am Mittwoch ist ein 20-Jähriger so entkommen - es ist nicht der erste Vorfall.

Grünwald - Erneut ist es einem Strafgefangenen gelungen, während eines Besuchs aus dem afghanischen Generalkonsulat in Grünwald zu fliehen. Am Mittwoch gegen 15.50 Uhr mussten Beamte der Polizei aus Baden-Württemberg zwei Strafgefangene zu einem Termin in Grünwald bringen. Das nutzte einer der beiden zur Flucht. 

Der 20-Jährige sagte laut Polizei, er müsse auf die Toilette. Dafür wurden ihm die Handfesseln abgenommen. Durch einen Sprung aus dem im 1. Stock gelegenen Fenster konnte er aus dem Gebäude flüchten. Auf diesem Weg war erst am 24. Juli ein afghanischer Straftäter entkommen. Der war in Haft, weil er in Regensburg Passanten angegriffen hatte.

Flucht in Grünwald: Strafgefangener türmt von Gelände

Der 20-Jährige im neuen Fall kletterte über den zwei Meter hohen Zaun des Konsulatsgeländes und rannte davon. Da die Polizeibeamten den zweiten Strafgefangenen bewachen mussten, konnten sie dem Mann nicht folgen und alarmierten die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München. Trotz zahlreicher Streifen und eines Zuges des Unterstützungskommandos München, gelang es nicht dem Entwichenen habhaft zu werden.

Doch am Donnerstag gegen 8.15 Uhr teilte ein Trambahnfahrer mit, dass sich eine Person mit der passenden Beschreibung an einer Trambahnhaltestelle in Grünwald aufhalten soll. Dort konnte der Gesuchte kurz danach durch Polizeibeamte festgenommen werden. Der 20-Jährige konnte zweifelsfrei als der Entwichene identifiziert werden und wird wieder an die Polizei aus Baden-Württemberg überstellt.

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