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Etappenziel erreicht: Bürgermeister Jan Neusiedl legte bei besten äußeren Bedingungen den Grundstein für das Haus der Begegnung.

Grünwalder Projekt nimmt Formen an

Haus der Begegnung: Grundstein gelegt

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Grünwald - Mit dem Haus der Begegnung geht für Grünwalds Bürgermeister Jan Neusiedl ein Traum in Erfüllung. Jetzt wurde der Grundstein für das Projekt gelegt. Der erste Bauteil steht bereits als Rohbau.

Von der ersten Idee bis heute sind zehn Jahre vergangen. Jetzt ist das 14.111 Quadratmeter große Areal an der Tobrukstraße Großbaustelle. Im Herbst 2017 soll hier das Haus der Begegnung stehen. Mit der Grundsteinlegung setzte Grünwalds Bürgermeister Jan Neusiedl (CSU) ein Etappenziel. 

„Für mich geht ein Traum in Erfüllung“, sagte Neusiedl. Nach Morgan Freeman machten Träume das nur, wenn man selbst dafür etwas täte, zitierte der Rathaus-Chef den Schauspieler. 

Gemeinderäte, Kooperationspartner und Vertreter des beauftragten Architektur-Büros Goergens und Miklautz waren auf das Areal an der Tobruk-, Ecke Oberhachinger Straße gekommen. Neusiedl dankte allen am Bau beteiligten wie auch der Stiftung Katholisches Familien- und Altenwerk als Kooperationspartner. 

Das Haus der Begegnung ist eine Art kleines Dorf, ein Mehrgenerationenprojekt gleich vis-à-vis des neuen Gymnasiums. 30 Prozent der Rohbausumme sind bereits abgewickelt. Als Rohbau ist der erste Bauteil C so gut wie fertig. Hier entsteht ein zweigruppiger Kindergarten. „Gleich darüber befinden sich sechs Personalwohnungen“, erläuterte Architekt Christian Weigl von „Goergens und Miklautz“. 

Das Büro mit knapp 20 Mitarbeitern ist auch mit der Ortsmitteplanung von Martinsried/Planegg betraut. Mit Bauteil C sei begonnen worden, weil die Einrichtung für die Kinder mit Beginn des Schuljahres 2017/2018 fertig sein müsse. „Die weiteren Baukörper folgen jetzt Schritt auf Schritt“, sagte Weigl. 

Wichtig war den Planern, die innere Fläche des Komplexes verkehrsfrei zu halten, die Anbindung erfolgt über die Straßen ringsherum. Es wird eine Tiefgarage geben, in die auch die höheren Sozialdienstfahrzeuge passen. „Farblich soll das Ganze harmonisch gehalten werden, wir setzen auf eine warme, sandige Farbgebung“, erzählte der Planer. 

Gemeinsam mit Vertretern der Nachbarschaftshilfe und den Architekten versenkte der Bürgermeister die silberfarbene Kapsel in den Grundstein. Enthalten seien laut Neusiedl nach traditioneller Art die Baupläne, aktuelle Münzen und Tageszeitungen wie der Münchner Merkur. 

Im Bauteil B, dem Hauptgebäude, soll es später eine Gedenktafel für den Grundstein geben. Dieser befindet sich dann in der entstehenden Tiefgarage. 39 Millionen Euro ist der Kostenrahmen, der bis dato veranschlagte Betrag ist mit rund 35,6 Millionen Euro locker darunter. „Wir liegen im Budget und durch den milden Winter auch im Zeitrahmen“, sagte Weigl. Für den Herbst 2017 ist die Einweihung geplant.

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