Frau stundenlang gefesselt, geschlagen und gewürgt: SEK-Einsatz in Kirchheim

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Haushalt in Grünwald

Bauchweh trotz Rekordsummen

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Kämmerer Raimund Bader hat jetzt den fertigen Haushaltsplan im Gemeinderat Grünwald präsentiert. Es bleibt bei einem Volumen von 258 Millionen Euro, wie bei den Beratungen im Februar festgelegt (wir berichteten). Das Zahlenwerk schrammt knapp vorbei an einem Rekordhaushalt.

Grünwald –Die nächsten Monate sind laut Bader außerordentlich gut planbar, weil die Gewerbesteuerzahler schon im ersten Monat des Jahres 180 Millionen an die Gemeinde überwiesen haben. Es müssen keine Kredite aufgenommen werden, die Verschuldung der Bürger beträgt nach wie vor null Euro. Und während man den Baufortschritt am Gymnasium verfolgen kann, liefert der Kämmerer die Zahlen dazu: Fünf Millionen Euro sind für die Erweiterung in diesem Jahr eingeplant. Die Gesamtinvestition beträgt rund 20 Millionen Euro. Das einzige, was den Kämmerer ein wenig traurig stimmte, war der größte Ausgabenposten, die Kreisumlage. Die Summe berechnet sich aus dem Steueraufkommen zwei Jahre zuvor, weshalb heuer über 120 Millionen Euro fällig werden.

Die Einnahmen durch die Gewerbesteuer findet Achim Zeppenfeld (SPD) großartig, sie berge aber auch ein nicht zu unterschätzendes Risiko, das abhängig von der internationalen Finanzlage, immer höher werde. Denn schließlich kalkuliere die Gemeinde mit den Einnahmen. „Deshalb vermissen wir seit Jahren Investitionen der Gemeinde in Bereichen, die Einnahmen unabhängig der Finanzwelt generieren.“ Zeppenfeld erklärte, was er damit meint: die digitale Infrastruktur, das Spezialgebiet des SPD-Mannes.

Den Schwerpunkt seiner Kritik legte Michael Ritz (FDP) auf die finanzielle Beteiligung Grünwalds an der der Geothermie Unterhaching: „Beim mittelfristigen Finanzplan habe ich extreme Bauchschmerzen, vor allem hinsichtlich der Erdwärme Grünwald und deren Ausflug ins benachbarte Unterhaching. Ich halte nichts von dieser unternehmerischen Beteiligung und die Tatsache, dass die Gewinne ausbleiben, geben mir recht.“

Wenig Verständnis hatte Tobias Brauner (PBG) für die exorbitanten Rechtsanwaltskosten der Gemeinde, die sich allein in diesem Jahr auf voraussichtlich über 700 000 Euro belaufen. Bürgermeister Jan Neusiedl (CSU) verwies darauf, dass darin auch Planungskosten stecken. Dafür seien externe Fachkräfte unerlässlich.


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