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Über den guten Appetit der Grünwalder beim Spanferkel-Essen freuten sich Fabian Huber (l.) und Quirin Strobl.

Grünwalder Dorffest

Spanferkel und laute Musik

Alle Generationen feiern beim Fest des Burschenvereins mit. 

Beim Zerlegen und Portionieren des sechsten frisch gegrillten Spanferkels stand den jungen Männern vom Grünwalder Burschenverein „Einigkeit“ der Schweiß auf der Stirn, doch der guten Laune tat das keinen Abbruch. „Es ist wirklich toll zu erleben, wie viele Grünwalder das Dorffest besuchen und alle Generationen einen gemütlichen Nachmittag miteinander verbringen“, freute sich Vorsitzender Quirin Strobl. „Da lohnt sich der Einsatz, auch wenn es in diesem Jahr ein wenig viel war.“

Seit er im Januar das Ehrenamt übernommen hat, gab es für die 73 Mitglieder eine Menge zu tun. So wurde zunächst die baufällige Hütte der Burschen wieder auf Vordermann gebracht, danach der Maibaum hergerichtet und das Maifest vorbereitet. Besonders stolz war Strobl darauf, dass neben den Spanferkeln, die innerhalb von zwei Stunden verputzt waren, auch 200 Kilogramm Kartoffelsalat und 160 Kilogramm Obazda über die Theke wanderten. „Das haben die Burschen alles selbst gemacht!“ Und die Grünwalder wussten es zu schätzen. „Ich komme schon seit vielen Jahren zum Dorffest, das ist einfach eine schöne Gelegenheit, Familie und Freunde zu treffen“, sagte etwa Maria Zacherl.

Dies sieht auch Familie Stadler aus Baierbrunn so, deren Sohn bei den Grünwalder Burschen aktiv ist. Und während es sich die Erwachsenen im Biergarten gut gehen ließen, hatten die Kinder Spaß auf der Hüpfburg und wurden von den Madln des Burschenvereins geschminkt. Und auch so mancher Bursche musste dran glauben und stand anschließend als Schlumpf oder Biene Maja an der Theke. „Unser herzlicher Dank gilt auch den Nachbarn, die an beiden Abenden die laute Musik der Bands ohne Beschwerden ertragen haben“, sagte Strobl. Birgit Davies

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