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Wollen die Geothermie in beiden Gemeinden langfristig sichern: (v.l.) GUH-Geschäftsführer Wolfgang Geisinger, Unterhachings _Bürgermeister Wolfgang Panzer, sein Grünwalder Kollege Jan Neusiedl und EWG-Geschäftsführer Andreas Lederle.

Grünwald und Unterhaching geben Neuerungen im Wärmeverbund offiziell bekannt

Zahlmeister vom Isarhochufer

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Jetzt ist es offiziell. Die Gemeinden Grünwald und Unterhaching haben bei einem Pressetermin bestätigt, dass das Kalina-Stromkraftwerk in Unterhaching dauerhaft abgeschaltet bleibt.

Grünwald/Unterhaching – Die daraus resultierenden Umsatzausfälle gleichen die Gesellschafter mit Eigenkapital in Höhe von insgesamt 2,5 Millionen Euro aus. Davon kommen 2 374 000 Euro von der Erdwärme Grünwald (EWG) und 126 000 Euro von der Geothermie Unterhaching (GUH). Die Grünwalder halten dementsprechend künftig 95 Prozent der Produktionsgesellschaft. Ziel der Vereinbarung: Die Versorgungssicherheit für das Unterhachinger Fernwärmenetz bleibt weiterhin langfristig gesichert. Das Fernwärmenetz in der Gemeinde Unterhaching ist von diesen Entscheidungen übrigens nicht betroffen. Es bleibt weiterhin zu 100 Prozent im Besitz der Geothermie Unterhaching.

Beschlossen haben die beiden Kommunen zudem, dass der die Geothermie Unterhaching trotz der veränderten Beteiligungsverhältnisse wichtige Rechte erhalten bleiben: So steht ihr das Recht zu, sich in Absprache mit den Grünwalder Kollegen an der Gesellschafterfinanzierung neuer Geschäftsaktivitäten mit einer Quote von bis zu 50 Prozent zu beteiligen. Die wirtschaftlichen Ergebnisse wären sodann im Verhältnis der Finanzierungsquoten zu verteilen. Damit bleiben die Unterhaching im Spiel. Oder wie es offiziell heißt: „An den zukünftigen Optionen angemessen beteiligt.“

Von all dem unberührt bleibt der am 12. Dezember 2013 zwischen den Parteien bestehende Wärmeliefervertrag mit einer Laufzeit von 30 Jahren: Er gilt unverändert. Beiden Gesellschaftern der Produktionsgesellschaft war es nach eigener Aussage wichtig, die Versorgungssicherheit im Fernwärmenetz Unterhaching auf Dauer zu sichern. Eine Kündigung dieses Wärmeliefervertrags darf nicht gegen die Stimmen der Geothermie Unterhaching beschlossen werden. Die Leistungsbeziehungen zwischen der GUH und der Produktionsgesellschaft werden zu marktüblichen Konditionen verrechnet.

Bis jetzt hat die Gemeinde Grünwald für das Projekt Geothermie in der eigenen Gemeinde und im Wärmeverbund insgesamt bereits rund 230 Millionen Euro investiert, nicht wie gestern irrtümlich berichtet, 320 Millionen Euro.  msc

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