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Beliebt bei Mountainbikern: die kleinen Wege der Isartrails. 

Kurz nach tödlichem Unglück

Schock auf Isartrails: Mountainbiker (13) rast unkontrolliert Hügel hinab - dann überschlägt er sich

Auf den Isartrails bei München ist am Sonntag ein Mountainbiker (13) verunglückt. Er überschlug sich. Wenige Tage zuvor starb ein anderer Montainbiker auf den Isartrails.

München/Grünwald - Ein 13 Jahre alter Schüler aus München nutzte am Sonntag zusammen mit drei Freunden das herrliche Wetter, um sich noch einmal aufs Mountainbike zu setzen. Die vier fuhren gegen 13.30 Uhr mit ihren Rädern auf den Mountainbike-Pfaden, den sogenannten Isartrails, durch den Wald an der Isar Richtung Grünwald.

München: Jugendlicher auf Isartrails verunglückt - Überschlag mit Mountainbike

Nach Angaben der Polizei wollte der 13-Jährige dabei auf einem Streckenabschnitt nahe Grünwald eine Abkürzung nehmen und fuhr einen unbefestigten steilen Hang mit seinem Mountainbike hinunter. Wegen der vielen Blätter dort konnte er nicht mehr bremsen und fuhr schließlich mit hoher Geschwindigkeit über einen Hügel. Dabei hob er mit dem Fahrrad ab, landete unkontrolliert auf dem Hinterrad und überschlug sich.

Unfall auf Isartrails: 13-Jähriger verunglückt mit Mountainbike bei München

Der Schüler, der einen Helm trug, krachte mit Nacken und Rücken auf den Boden. Laut Polizei war der Jugendliche bei Bewusstsein, als ihn ein Rettungsdienst erst vor Ort versorgte und dann zur weiteren Behandlung in eine Klinik brachte.

Erst vor Kurzem war es auf den Isartrails zu einem schweren Unglück gekommen. Ein Mountainbiker aus München verunglückte nach einem Schanzensprug und starb.

Laut Polizei werden Unfälle wie diese nicht als Verkehrs-, sondern als Freizeitunfälle geführt. Eine Statistik über das Geschehen auf den Isar-Trails war gestern nicht verfügbar. Allerdings stellen Behörden und Anwohner grundsätzlich fest: In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Mountainbiker hier an der Isar deutlich zugenommen. Besonders bei schönem Wetter herrscht Hochbetrieb. Während vieleMountainbiker im Isartal ihr Paradies gefunden haben, fürchten Naturschützer, wie Merkur.de* berichtet, dort um Fauna und Flora.

Polizeisprecher Florian Wirth sagt: „Biker sollten in Waldabschnitten nur geeignete Wege benutzen.“ Wer auf Wegen fahre, die ganz offensichtlich nicht für Biker gemacht sind, könne mit einer Ordnungswidrigkeit belegt werden.

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