Grünwald vor Saison-Endspurt: "Haben es selbst in der Hand"

- Grün-Weiße sollten noch den einen oder anderen Punkt holen

Grünwald (um) - Nicht weniger als sechs Partien des vorletzten Bezirksoberliga-Spieltags (siehe auch nebenstehenden Bericht zur aktuellen Lage) stehen im Zeichen der letzten offenen Entscheidung: "Wer muss in die Abstiegsrelegation?", lautet die Frage, die unter anderem der TSV Grünwald gerne mit einem "Wir nicht!" beantworten würde. Dabei wollen sich die Grün-Weißen das Schielen auf die anderen Plätze möglichst ersparen, wie ihr Sprecher Günter Haase betont: "Das Gute ist: Wir haben es selbst in der Hand. Wenn wir unsere Punkte machen, sind wir nicht auf fremde Hilfe angewiesen." Allerdings dürfte es für die Grün-Weißen nicht ganz leicht werden, am Samstag (16 Uhr) die drei Zähler zu behalten, gastiert doch mit dem SV Heimstetten der Tabellenzweite an der Keltenstraße. Acht Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage lautet die eindrucksvolle Heimstettener Bilanz im Jahr 2003. Spitzenreiter FT Starnberg 09 ist dem SV zwar trotzdem uneinholbar entrückt, doch die Relegationsrunde zur Landesliga hat das von Frank Schmöller, dem ehemaligen Profi der SpVgg Unterhaching, trainierte Team schon erreicht. "Das ist eine sehr konstante Mannschaft, nach Starnberg sicher die beste in der Liga", zollt Haase dem Gegner für diese Leistung Respekt. Zugleich hofft er aber, dass sich die Gäste schon für die Aufstiegsspiele schonen. "Vielleicht spielen sie mit angezogener Handbremse."

Von seiner Elf erwartet Haase hingegen, dass sie vom Anpfiff weg Vollgas gibt. Die Tabellenkonstellation sollte Motivation genug sein, für Heiko Gretzki hat die Partie allerdings noch einen zusätzlichen Reiz: In der Winterpause wechselte er vom SV zum TSV. "Er war in Heimstetten unter fünf Stürmern meistens nur der vierte oder fünfte und will beweisen, dass er es auch drauf gehabt hätte, dort Stammspieler zu werden", glaubt Haase.

Am vergangenen Wochenende waren die Grün-Weißen spielfrei und mussten tatenlos zusehen, wie die Resultate der Konkurrenz für den sich dramatisch zuspitzenden Kampf um den Ligaverbleib sorgten. Eine Woche zuvor, nach dem 3:0 über den SB DJK Rosenheim, hatten viele im Umfeld der Keltenstraße den TSV dagegen schon auf der sicheren Seite gewähnt. "Da waren einige schon euphorisch", so Haase, der aber versichert, dass die Spieler den Blick für die Realität nie verloren hätten und sich deshalb jetzt auch nicht auf eine neue Situation einstellen müssten: "Der Mannschaft war immer klar, dass wir noch Punkte brauchen werden." TSV Grünwald: Klose - Vorwerk, Holz, Summerer, Schneider, Schreiber, Heringer, Berger, Palokaj, Bartsch, Gretzki

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