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Immer rein mit dem Papiermüll: Der Erlös kommt den Bürgern wieder zugute.

Umwelt

Wie sich die Mülltrennung lohnt

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Grünwald – Das Trennverhalten der Grünwalder ist vorbildlich, und die Kosten für die Müllverbrennung in der Landeshautpstadt München sind gesunken. Das sind die zwei wesentlichen Gründe dafür, weshalb der Gemeinderat in seiner Vorweihnachtssitzung eine Senkung der Müllgebühren beschlossen hat.

Wer auf Grünwalds Straßen fährt und Wertstoffinseln mit Glascontainern sucht, der wird seine Augen vergebens aufmachen. Denn die Gemeinde wollte den Bürgern den lästigen Krach nicht zumuten und holt daher das Glas genauso ab wie den Bio-, den Restmüll und das Papier. Letzteres bringt gute Erlöse genauso wie Altmetall. Der dadurch produzierte Überschuss von knapp 20 Prozent wird durch die Angleichung der Gebühren jetzt quasi als Weihnachtsgeschenk an die Bürger weitergegeben. Die günstigeren Gebühren gelten für die Zeitraum von 2017 bis 2020. Die Preise sind damit auf dem Niveau der Jahre 1995 bis 1998, als das Angebot der Gemeinde allerdings deutlich geringer war, wie Bürgermeister Jan Neusiedl (CSU) in der Sitzung anmerkte. Eine Besonderheit ist auch am Wertstoffhof zu verzeichnen,d en auch die Gemeinde Straßlach-Dingharting mitnutzt. Denn hier sind sind mehr Mitarbeiter am Werk, wodurch sich der Service verbessert hat. Christian Salvermoser von der Steuerabteilung ist, was die Zukunft angeht, allerdings eher vorsichtig. Er rechnet allerdings damit, dass der langfristige Trend in eine andere andere Richtung zeigt. In den nächsten drei Jahren jedenfalls bleibt es unschlagbar günstig.

Neue Preise:

(wöchentlich)

1,1 Kubikmeter GB: 162 Euro

240 Liter Tonne: 35 Euro

120 Liter Tonne: 18 Euro

60 Liter Tonne: 10 Euro

(alle zwei Wochen)

1,1 Kubikmeter GB: 81 Euro

120 Liter Tonne: 8 Euro

60 Liter Tonne: 4 Euro

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