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Im Freibad in Haar an dieser Rutsche kam es zu dem Unglück.

Schlimmer Badeunfall

Schüler rutscht Kopf voran: Halswirbelbruch

Haar - Ein 17-jähriger Schüler aus München hat sich auf der Wasserrutsche im Freibad Haar einen Halswirbel gebrochen. Warum, ist völlig unklar. Jetzt kann er Arme und Beine nicht mehr spüren.

Es war heiß, brütend heiß. Perfektes Freibadwetter. Mit Freunden und seiner Schwester besuchte der 17-Jährige am Dienstag das Haarer Freibad. Dazu gehört natürlich auch Rutschen. Gegen 18.45 Uhr rutschte der Schüler laut Augenzeugen Kopf voran die Kinder-Wellen-Rutsche hinunter. Dann passiert das Unfassbare: Durch den Aufprall im Wasser – wie genau ist völlig ungeklärt – bricht sich der Jugendliche einen Halswirbel. Er bleibt reglos im Wasser liegen. Seine Schwester sieht das sofort, hält seinen Kopf über Wasser, bis ihn Helfer aus dem Becken ziehen. Der Schüler war zunächst noch ansprechbar. Er gab an, seine Arme und Beine nicht mehr zu spüren.

Es ist nicht erlaubt, kopfüber zu rutschen

Zum Unfallzeitpunkt herrschte reger Betrieb im Bad. „Es ist an solchen Tagen unmöglich sicherzustellen, dass jeder die korrekte Rutschhaltung einnimmt“, sagt Haars Bürgermeister Helmut Dworzak. „Wir sind als Kinder auch in jeder Position die Rutsche runter.“ Zur genauen Unfallursache gibt die Polizei noch nichts bekannt. Einen technischen Deffekt an der Rutsche schließt die Kripo jedoch aus. „Auch ein Fremdverschulden kann bislang ausgeschlossen werden“, sagt ein Polizeisprecher. Der Schüler kam mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Dort diagnostizierten die Ärzte den Halswirbelbruch. „Alle Beteiligten, die Bademeister als auch die Badegäste, haben tadellos reagiert“, sagt Dworzak. „Der Unfall selbst ist eine beispiellose Tragödie. Es ist mir unerklärlich, wie das passieren konnte.“.

Von Guido Verstegen und Klaus-Maria Mehr

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