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Andreas Obermayer leitet das Ensemble di Capello, das in Haar im Alten Schulhaus probt. 

Haarer Chor tritt am heutigen Samstag in Kirchheim auf

Di Capello singt a capella

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Das Ensemble di Capello singt a capella. Aus der lockeren Chorgemeinschaft ist nun ein „echter“ Verein geworden.

Haar Eigene Veranstaltungen und Auftritte können deutlich einfacher durchgeführt werden. Die Stimme ist das Instrument, aus der Chorleiter Andreas Obermayer mit seiner Leidenschaft und Kompetenz das Optimum herauszuholen versteht.

Seit vier Jahren treffen sich die 45 Sänger zu regelmäßigen Proben, sie kommen aus dem Münchner Raum bis hin nach Erding oder Fürstenfeldbruck im Haarer Alten Schulhaus zusammen.

Der Vereinssitz Haar habe sich aufgrund der geographischen Mitte ergeben. „Rund ein Drittel der Sänger haben beruflich mit Musik zu tun, aber wir sind bunt gemischt“, sagt Obermayer. So sitzen im Vorstand mit Sopran Miriam Graf und Bass Bernhard Waritschlager zwei Musiklehrer. Der Tenor und für die Kasse zuständige Thomas Bannert ist jedoch Betriebswirt, die erste Vorsitzende Monika Schneider Juristin. „Der Verein dient dem Zweck, Aufgaben zuzuordnen und zu verteilen“, sagt Monika Schneider. Denn bisher habe ein Gros Obermayer geschultert. Er ist als Musiklehrer am Münchner Rupprecht Gymnasium bereits für vier Chöre verantwortlich, zudem leitet er in Fürstenfeldbruck den Philharmonischen Chor. Vor zwei Jahren gab er die Leitung des Kirchheimer Cantate Chors nach 14 Jahren ab.

„Der hat also genug zu tun und wir möchten und müssen ihn von organisatorischen Arbeiten entlasten“, sagt Schneider. Damit kann sich Obermayer ganz der musikalischen Seite des Chores widmen, bis die „Ahs“ und „Ohs“ rauf und runter in seinen Ohren perfekt klingen. Denn wenn Obermayer sagt, dass sein Chor „schön“ klingen soll, stellen er und auch die Sänger hohe Ansprüche an das Ensemble di Capello: Ein Ziel ist, das Mozart Requiem möglichst im kommenden Jahr aufzuführen.

Der Schwerpunkt liegt in der klassischen Chorliteratur aus dem 16. bis 21. Jahrhundert, je nachdem, welches Stück aufgeführt wird, wechselt die Besetzung. Obermayer greift auf einen Pool von 45 Stimmen zurück, die im Schnitt zwischen 25 und 60 Jahre alt sind. „Die Mischung ist wichtig, denn ein Chor ist ein ganz sensibles Gefüge.“

Einen etwas größeren Pool wünscht er sich bei den Männerstimmen, „aber prinzipiell kann ich mich über ständige Neuzugänge nicht beschweren.“ Die werden sorgfältig ausgewählt, wobei Obermayer wichtig ist, dass die Chemie stimmt. Sabina Brosch

Am heutigen Samstag

tritt das Ensemble di Capello um 19.30 Uhr in der Kirche St. Andreas auf, zur Eröffnung der Reihe „Kirchheim Vokal“ mit  geistlicher und weltlicher Chormusik.

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