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Tatort Familienzentrum: In die Einrichtung an der Salzgasse wurde am Wochenende eingebrochen.  

Mitarbeiter sind geschockt

Einbruch im Familienzentrum Haar

Schock bei den Mitarbeitern: Unbekannte sind ins Familienzentrum Haar eingebrochen. Viel erbeutet haben sie nicht. Doch der Schock sitzt tief.

Haar – Es war eine Nachricht, die den Betriebsausflug abrupt beendete: Einbruch im Familienzentrum Haar. Eine Mitarbeiterin stand am Sonntag vor einer aufgebrochenen Tür. Der Ausflug wurde beendet, die Polizei informiert. Spurensicherung und Kripo rückten an. Das Team um Evi Fahmüller, 43, Leiterin des Familienzentrums der Nachbarschaftshilfe, ist geschockt und verunsichert. „Die Situation ist sehr beklemmend, einige Mitarbeiterinnen sind unsicher, wenn sie früh morgens oder abends noch Stunden geben müssen“, sagt Fahmüller. Alle Mitarbeiter hielten jetzt zusammen und versuchten, den Betrieb aufrecht zu erhalten. Wenn auch nur provisorisch.

Die Schäden an der Tür sind noch nicht repariert, am Montag blieb das Familienzentrum geschlossen. Nun soll es weitergehen, obwohl alle mit den Gedanken bei dem Einbruch sind. Immerhin: Es war kein Vandalismus, sondern ein klassischer Einbruch. Weder Büro- noch Gruppenräume wurden verwüstet, lediglich die Türen beschädigt. Der Sachschaden ist aber höher als der Wert der Beute. Die Täter erbeuteten nur wenig.

Doch das alles ist nur nur ein schwacher Trost für das Team des Familienzentrums. „Wir sind alle total ausgepowert, unsere reguläre Arbeit bleibt natürlich liegen“, sagt Evi Fahmüller. Sie betont den tollen Zusammenhalt im Team, das ihr in den schwierigen Stunden zur Seite stehe. Ob und wie die Sicherheitsmaßnahmen erhöht werden, ist noch offen. Das Haus gehört der Gemeinde Haar, Sicherheitsmaßnahmen müssen daher im Gemeinderat diskutiert werden. Bis dahin hoffen Evi Fahmüller und ihr Team, dass die Tat aufgeklärt und die Einbrecher geschnappt werden. Erst dann können sie wieder ruhig arbeiten.

lr

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