+
„Passiv gelernt, aktiv gelebt“ war laut Sarah Bialkovski das Motto des Abi-Jahrgangs 2016.

Abi-Feier

Am Gymnasium Haar gehen alle als Sieger vom Platz

  • schließen

Haar – Die 123 Absolventen des Haarer Ernst-Mach-Gymnasiums durften im feierlichen Rahmen im Bürgerhaus ihre Reifezeugnisse in Empfang nehmen. „Wir haben es gemeinsam geschafft“, freute sich Direktorin Gabriele Langner. Sie verabschiedete sich von den Schülern mit dem Leitspruch: „Leben ist nicht genug, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören dazu!“

„Passiv gelernt, aktiv gelebt“, nach diesem Abi-Motto seien die die beiden vergangenen Jahre verlaufen, resümierte Schülerin Sarah Bialkovski in ihrer Festrede. Wenige Wochen nach Start der 11. Klasse habe die Wiesn den Lerneifer der ersten Wochen merklich gebremst und verschiedenste Verdrängungstheorien entwickeln lassen. Aus drei Monaten wurden einer zur Vorbereitung oder das Lernpensum der Herbstferien auf die Osterferien verschoben, die Facharbeit erst am Stichtag abgegeben, kurz vor dem Abi noch schnell ein Mathe-Crahskurs besucht.

Kein 45-Minutentakt mehr

„Heute ist die Schulzeit vorbei, wir blicken zurück auf Freundschaften, die Welt dreht sich nicht mehr im 45-Minuten-Takt. Wir stehen vor einem Neuanfang, egal jedoch, wofür jeder sich entscheidet, solange man glücklich und zufrieden ist, ist alles legitim“, sagte Sarah Bialkovski. Jetzt heiße es feiern und das weitere Leben planen – voller Stolz mit dem Zeugnis in der Hand. 

Direktorin schwelgt in Fußball-Metaphern

Die acht Schuljahre am EMG verglich Direktorin Langner mit einem Fahrplan der zu einer Fußballmeisterschaft, wie der aktuellen EM, führe. „Heute ist die Meisterfeier, bei der jeder von euch als Sieger vom Platz geht!“. Vorbei die Vorrundenspiele der Unterstufe, manch knappe Punktsiege, unermüdliche Trainings, Halbfinals und Sondertrainings. Auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten solle die Schüler jedoch das Zitat von Hans Christian Andersen: „Leben ist nicht genug.“

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Drei syrische Familien ziehen in ehemalige Forsthäuser
Harthausen - Ein neues Zuhause haben drei syrische Familien gefunden. Sie werden in den renovierten Forsthäusern im Harthauser Ortsteil „Beim Forstwirt“. Doch der …
Drei syrische Familien ziehen in ehemalige Forsthäuser
Im Adagio flirtet sich’s am schönsten
Grünwald – Endlich: Vor dreieinhalb Monaten hätte Vilde Frang ursprünglich in Grünwald spielen wollen, doch der Termin hatte kurzfristig abgesetzt werden müssen. Die …
Im Adagio flirtet sich’s am schönsten
Kinderbetreuung wird teurer
Ottobrunn – In Ottobrunn haben sich die Ausgaben der Kindertageseinrichtungen – sieben Häuser unterhält die Gemeinde selbst für derzeit 360 Kinder – von rund 3,7 …
Kinderbetreuung wird teurer
Boardinghaus mit 835 Betten durchgedrückt
Unterföhring – Ein Boardinghaus mit bis zu 850 Betten entsteht in den Oktavian-Häusern am Ortseingang von Unterföhring. Weil der Investor drohte, noch größere Ausmaße …
Boardinghaus mit 835 Betten durchgedrückt

Kommentare