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6000 Quadratmeter groß ist die neue Firmenzentrale von „attocube“

Richtfest für neuen Firmensitz von „attocube“

Nano-Schmiede für Nobelpreisträger

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Das „Haarer Dreieck“ nimmt Fomen an, der Rohbau des neuen Firmensitzes der attocube systems AG steht. Am Freitag wurde Richtfest gefeiert.

Haar – „Zukunft kann man bauen“, fasste es Dirk Haft, Vorstand der Wittenstein SE zusammen. In der noch jungen Firmengeschichte von „attocube“, mauserte sich das Unternehmen in 16 Jahren zu einem der führenden Unternehmen im Bereich der Sensorik und Nanotechnologie, die bei der Entwicklung neuer Speichermedien, in der Halbleiterindustrie, in der Raumfahrt und Medizintechnik eingesetzt werden. „Nobelpreisträger nutzen unsere Messapparaturen“, sagt Haft.

Der Platz am bisherigen Stammhaus in München in der Königinstraße hält mit dem Firmenwachstum nicht Schritt, daher die Entscheidung vor zwei Jahren, nach Haar umzuziehen. Hier stieß die Wittenstein SE, zu der neben „attocube“ die ebenfalls in der Nanotechnologie agierende „neaspec GmbH“ aus Martinsried sowie die Ottobrunner Vertriebsmannschaft der „Wittenstein alpha GmbH“ gehören, auf offene Ohren. Hatte sich das Gelände in den Vergangenheit als schwierig erwiesen. Eine erst angedachte Erweiterung des Eglfinger Sport- und Freizeitparkes wurde ebenso verworfen wir die Idee eines Festivalgeländes. „Nun hoffen wir, dass Wittenstein-Mitarbeiter sich hier schnell wohl fühlen“, betonte Haars Zweite Bürgermeisterin Katharina Dworzak.

Die Gemeinde freut sich über einen Gewerbesteuerzahler, der hoffentlich mit seinem Renommee weitere Unternehmen anzieht. Auch, dass es im Gebäude ein für alle Bürger offenes Café geben wird, zeuge nach Dworzaks Ansicht dafür, dass Gemeinde und Unternehmen sich auf einer sehr guten gemeinsamen Ebene bewegen. Rund 20 Millionen Euro investiert der Mutterkonzern Wittenstein SE in den neuen 6000 Quadratmeter großen Firmensitz, der Platz für bis zu 300 Mitarbeiter bietet. Das dreigeschossige, 14 Meter hohe Gebäude, soll optimale Bedingungen für den interdisziplinären Austausch der Mitarbeiter, abteilungsübergreifendes Arbeiten und innovative Produktionsprozesse bieten. Professor Khaled Karrai vom Projektteam „attocube“ bezeichnete den Neubau als „Leuchtturmprojekt“.

Das durch seine Dreicksform schnittige Gebäude verfügt über ein als Dachterrasse nutzbares begrüntes Dach. Im Erdgeschoss sind ein Bistro, Konferenzräume, ein Showroom sowie die Produktion mit Lagerflächen und einer Anlieferzone vorgesehen. In den beiden Obergeschossen wird die Entwicklung mit Laboren und Büros untergebracht, die über Atrien sowohl untereinander als auch mit der Produktion vernetzt sind. Eine Tiefgarage und weitere Flächen auf der Nordseite bieten Platz für rund 95 Parkplätze. Alle Arbeiten seien im Plan, einem Umzug Mitte kommenden Jahres stünde nichts im Wege.

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