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Ein Jahr, das sich sehen lassen kann: Maria-Stadler-Haus zieht positive Bilanz nach Umzug

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Von: Bert Brosch

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Mit 142 Bewohnern ist das Maria-Stadler-Haus nach seinem Umzug voll belegt.
Mit 142 Bewohnern ist das Maria-Stadler-Haus nach seinem Umzug voll belegt. © sab

Das erste volle Geschäftsjahr nach dem Umzug des Maria-Stadler-Hauses ist rum. Die Bilanz fällt überaus positiv aus.

Haar – Das erste volle Geschäftsjahr des Maria-Stadler-Hauses (MSH) in Haar ist vollbracht. Das Haus ist voll belegt und auch die Dienste wie „Wohnen mit Service“, der hausinterne ambulante Dienst sowie die Kurzzeitpflegeplätze werden gut angenommen. Einziger Wermutstropfen sind die fehlenden Fachpflegekräfte.

Was die Geschäftsführerin Maria Lehr den Haarer Gemeinderäten präsentierte, konnte sich sehen lassen: ein Jahresüberschuss 2020 in Höhe von 206 000 Euro, Eigenkapital von 936 000 Euro und ein Finanzmittelbestand von 1,5 Millionen Euro. Gut ein Jahr nach dem Umzug im Juni 2019 war das Haus im Oktober 2020 mit 142 Bewohner voll belegt, der coronabedingte Aufnahmestopp kam im Dezember, sodass „wir erst wieder Ende Januar dieses Jahres jemanden aufnehmen konnten“, so Lehr. Besonders nachgefragt sei das Angebot von drei fixen Kurzzeitpflegeplätzen, ebenso das Wohnen mit Service. Dass die Qualität im MSH stimmt, belegt auch das sehr gute Ergebnis des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen im Mai. „Mir ist es jedoch wichtig, dass sich die Bewohner wohlfühlen, dass sie gerne bei uns sind“, betonte Lehr.

Genauso viel Wert legt sie darauf, dass ihr Team und die Mitarbeiter gerne im MSH arbeiten. Ausbezahlte Coronaprämien seien wichtig, aber leider hätten Maßnahmen, die etwa das Zugehörigkeitsgefühl steigern, aufgrund der Pandemie überhaupt nicht stattfinden können. Und das „Wir“-Gefühl gehe auch bei den Zeitarbeitsmitarbeitern ab. „Sie arbeiten gut und zuverlässig, aber eigene Mitarbeiter wären besser.“ Doch diese trotz intensiver Werbung auf allen Kanälen zu finden, sei so gut wie unmöglich. Es sei die Herausforderung für die Zukunft. „Zumindest die vier neuen Auszubildenden stimmen mich positiv, Nachwuchs aus den eigenen Reihen zu generieren“, sagte Geschäftsführerin Lehr.

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