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In dem Atelier von Gabriele von Ende-Pichler sollen sich Frauen zum Gespräch treffen, aber auch zum Malen.

Haar: Künstlerin gründet Frauenforum

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Gabriele von Ende-Pichler ist nicht nur als Künstlerin aktiv. Sie will auch etwas für Frauen tun.

HaarDas Weibliche, das Frau-Sein spielt für die Künstlerin Gabriele von Ende-Pichler eine große Rolle. Deshalb hat sie ihre neue Malwerkstatt und das Atelier in der ehemaligen Postfiliale an der Bahnhofstraße auch gleich zu einem Frauenforum gemacht. „Rundum ein Ort der Kommunikation“, sagt Ende-Pichler.

Ende-Pichlers Bilder sind ausdrucksstark, bunt, beschäftigen sich mit der Seele des Menschen, dem alles durchziehenden „roten Faden“. Alle Bilder spiegeln Schauplätze des Lebens wider, zum Teil die ihres eigenen, „aber nur so weit, dass der Betrachter seine eigene Lebenslinie wiederfindet“, sagt die 74-Jährige.

Mit dem Einzug in die Bahnhofstraße wird die Malerin sesshaft. Werkstatt und Atelier waren auf Haar und Waldtrudering verteilt, die leeren Räume an der Bahnhofstraße, ehemals Postfiliale und kurzzeitig Geschäft, sind für sie ideal. Hier kann sie alles unter einem Dach vereinen. „Ideal auch deshalb, da hier mein bereits lang gehegter Gedanke eines Frauenforums Platz hat.“ Als Begründerin der Hospizvereine Miesbach, Haar und Kirchheim hat sie viele Seelenzustände bereits erlebt, seit 54 Jahren ist sie verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Das Wort „Frau“, sei stets mit Familie gleichzusetzen, „Frauen sind eigentlich für alles zuständig, da will ich unterstützen.“

Eine Sitzecke soll nun Frauen ansprechen und einladen, sich auszutauschen. Sie sammelt Flyer, Prospekte, Informationen rund ums Thema „Frau“, die mitgenommen werden können, „wie in einem Infozentrum“. Daneben hat sie einen Wunschzettel platziert, in dem Frauen ihre Wünsche und Anregungen eintragen können. „Das können Vorträge, Gesprächsrunden oder auch musikalische Veranstaltungen sein.“ Zwischen dem Angebot, das Haar bereits zu bieten hat, und dem, was fehlt, möchte sie die Lücke füllen. Mit diesem „Konzept“ hat sie auch bei Bürgermeisterin Gabriele Müller (SPD) ein offenes Ohr gefunden. Das „Logo“ des Frauenforums hatte Gabriele Ende-Pichler bei ihrem Besuch bei Müller auch gleich mitgebracht: Eine kleine, selbst gestaltete Bronzefigur, die eine Frau darstellt, die die Sonne über ihrem Kopf hält und sie auf die Erde bringt. Zum Angebot des Frauenforums sollen Schnupper-, samstags oder Wochenend-Malkurse gehören, Auch Männer sind willkommen, Frauen aber werden im Mittelpunkt stehen. „Ob da die Männer dann Lust haben dabei zu sein, weiß ich nicht.“

Konkurrenz zur Volkshochschule will sie nicht sein. Sie möchte keine Malkurse anbieten, sondern Maltreffen, „demnach also kein Unterricht, sondern ein Unterstützen“.

Wichtig sei, sich zu zeigen, wie man wirklich ist. „Wer sich nicht zeigt, der wird auch nicht erkannt und findet dann auch nicht seinen Weg. Sich zu verstellen, das bringt’s nicht.“

Das Frauenforum

ist donnerstags und freitags von 10 Uhr bis 12.30 Uhr und 15 Uhr bis 18 Uhr sowie jeden ersten Samstag im Monat geöffnet.

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