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Teurer wird ein Grab auf dem Waldfriedhof.

Kosten steigen und steigen

Sterben wird teurer in Haar

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Haar – Deutliches Defizit: Weil die Kosten für den Friedhof massiv gestiegen sind, müssen nun die Bürger für Gräber mehr zahlen.

Die Gebühren für die beiden Friedhöfe werden erhöht. Das hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen. Grund für die Erhöhung ist ein Defizit, das von 2014 bis 2015 deutlich stieg. Die Kostendeckung liegt derzeit nur noch bei 56 Prozent. 

Um einen großen Gebührensprung zu vermeiden, steigen die Grabgebühren ab dem 1. Januar und in den drei Folgejahren um je drei Prozent. Das Defizit beim Waldfriedhof und dem Friedhof an der Gronsdorfer Straße steigt seit Jahren. 

Die Ursachen hierfür liegen laut Rathaus-Pressesprecherin Ute Dechent vor allem darin, dass 2015 Mittel für die Sanierung der Aussegnungshalle bereitgestellt wurden. „Hinzu kommt, dass es witterungsbedingt auch immer Schwankungen bei den Pflegenahmen- und kosten gibt“, sagt Dechent.

Im Jahr 2013 betrug das Defizit noch rund 121 000 Euro, gleichzeitig deckten die Friedhofsgebühren die Kostendeckung zu 68 Prozent. Im Jahr 2014 war das Minus auf 182 000 Euro gestiegen (Kostendeckung 62 Prozent) und im vergangenen Jahr auf stolze 265 861 Euro (56 Prozent). 

„Wir können und wollen das Defizit nicht immer weiter steigen lassen, daher sind Gebührenanhebungen unumgänglich“, sagte Bürgermeisterin Gabriele Müller (SPD). Das Ziel sei, die Kosten wenigstens zu 60 Prozent über die Gebühren einzunehmen. 

Am Waldfriedhof bedeutet das ab Januar, dass ein Kindergrab im Jahr 10,30 satt wie bisher 10 Euro kostet, ein Einzel- oder Urnengrab 49,10 statt 47,70 Euro, ein Doppelgrab 98,30 statt 95,40 Euro, ein anonymer Urnenplatz 8,10 Euro statt 7,90 Euro und ein Urnengrab am Ulmenhain für zwei Urnen 40,90 statt 39,70 Euro. Beim Friedhof an der Gronsdorfer Straße kostet ein Einzelgrab an Januar 68,80 Euro (66,80) und ein Nischengrab 137,50 Euro (133,50).

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