Der Vorstand des Haarer Kulturvereins, (v.l.) Vorsitzende Angela Pöhlchen, Gabriele Aumann, Inge Eckstein und Gabie Rehmet.
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Der Vorstand hat sein Programm für die Herbstsaison erstellt: (v.l.) Angela Pöhlchen, Gabriele Aumann, Inge Eckstein und Gabi Rehmet.

Herbst-Winter-Saison ist geplant

Vier Konzerte im Abo: Kulturverein Haar legt wieder los

  • Sabina Brosch
    vonSabina Brosch
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Der Kulturverein Haar plant Vernissage, Vorträge und Konzerte in der kommenden Spielsaison Herbst/ Winter 2020/21. Bei der Durchführung setzt der Verein auch auf Kooperation mit dem Kleinen Theater Haar. 

Haar – Welche Veranstaltungen wie umgesetzt werden, das ist noch vage: „Man weiß nicht, was der Herbst so bringt“, sagte Vorsitzende Angela Pöhlchen. Aber ohne Planung „passiert gar nichts.“

Und so stehen mit dem „Pianoduo Ani & Nia“ (15.11.), dem „Goldmund-Quartett“ (24.1.2021), dem „Ensemble Haar“ (21.3.) und „Peter Meiers Cascada“ (18.4.) die vier Abonnements-Konzerte im Bürgersaal fest. Die konkreten Uhrzeiten jedoch können sich noch ändern. „Müssten die Abstandsregeln weiterhin eingehalten werden, dann überlegen wir pro Abend zwei einstündige Konzerte durchzuführen, mit eineinhalbstündiger Pause zum Lüften und Desinfizieren.“ So hofft der Verein, den 212 Abonnenten musikalischen Genuss anbieten zu können.

"Philosophischer Salon" wird ins Kleine Theater verlegt

Auch eine Ausstellung mit Vernissage am 13. November ist fester Bestandteil des Programms, eventuell im Untergeschoss, denn hier sei ein Rundgang ohne Begegnungsverkehr möglich. Vorträge über Platon, Sokrates, Kant und Medizinethik bestimmen den „Philosophischen Salon“.

„Wir sind mit einem Top-Programm bestens gerüstet“, sagt Angela Pöhlchen. Gut ausgestattet ist auch der Haushalt des Vereins, wenngleich steigende Betriebskosten auf das Ergebnis drücken. Die Saalmiete, Versicherungsbeiträge, Gema-Gebühren sowie Verwaltungskosten summieren sich mittlerweile zu einem sehr großen Ausgabenanteil auf.

Aus den Beiträgen der 36 Mitglieder ist das Programm keinesfalls zu finanzieren. Die Preise für das Abonnement bleiben aber weiterhin bei 65 Euro, allerdings denke man über eine „moderate“ Anhebung nach. Man brauche sich gegenüber den Angeboten der Nachbarkommunen nicht verstecken, so Pöhlchen. „Insofern wäre eine Anpassung an deren Preisniveau gerechtfertigt.“

Dankbar, dass Abonnenten dem Verein die Treue halten

Sehr dankbar ist der Kulturverein, dass ihm die Abonnenten „die Treue halten“, trotz der beiden ausgefallenen Konzerte. „Das ist nicht selbstverständlich“, betont Pöhlchen. Besonders erfreulich sei die Kollegialität unter den Kulturhäusern und Kulturschaffenden. Das Kleine Theater hätte sich sofort bereit erklärt, Räume für die Vorträge des Philosophischen Salons, die bisher überwiegend im Haus des Seniorenclubs stattfanden, zur Verfügung zu stellen. Diese überaus beliebte Reihe wäre unter Einhaltung der Abstandsregelungen am Kirchenplatz nicht durchführbar.

Eine Veränderung ergab sich im Vorstandsteam: Dr. Gabriele Aumann wurde für Suzann Adams gewählt.  

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