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Ganz in Weiß: Mit so viel Zulauf hatte niemand von den Organisatoren gerechnet.

„White Dinner“

Fast 500 Menschen speisen ganz in Weiß

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Fast 500 Menschen, viel mehr als erwartet, haben beim „White Dinner“ in Haar teilgenommen. 

Haar – Es war die Veranstaltung des einwöchigen Zamma-Festivals, auf die sich Bürgermeisterin Gabriele Müller (SPD) selbst am meisten gefreut hatte: das „White Dinner“ – Dinner in Weiß. „In München habe ich es noch nie geschafft, daher ist es umso toller, was hier daraus wurde bei der Premiere“, freute sich Müller, die schnell am Tag vorher im Second-Hand-Laden ein cremefarbenes Kleid erstanden hat. „Weiße Kleider habe ich nicht in meiner Garderobe“, gab sie zu.

Gerechnet hatten Müller und ihre verantwortliche Mitarbeiterin Claudia Erl ursprünglich mit 200 bis 300 Haarern, die zum weißen Abendessen vor dem Rathaus kommen würden. „Doch als wir immer mehr Anrufe bekamen, bei wem man denn Plätze reservieren könne, da merkten wir, dass es bestimmt mehr Menschen werden“, sagte Erl. Am Ende waren es 500. Und so organisierten sie immer mehr Tische und Bänke, stellten sie auf, dekorierten diese komplett in Weiß und sorgten für die passende Musik.

Brigitte Pfaffinger kam aus Feldkirchen rüber nach Haar und lud ihre Freundin Magdalena Linke mit ein. „Als ich das hörte mit dem White Dinner wollte ich unbedingt hin. Es ist so toll, um uns rum waren nur Fremde – und jetzt dinieren wir hier wie Freunde – das ist doch die Grundidee des Zamma, oder?“ Pfaffinger hatte einen italienischen Brotsalat in Weck-Gläser gefüllt. Freundin Magdalena Linke, die bei der DLRG in Haar aktiv ist, hatte gefüllte Zucchini-Hälften dabei. Die beiden Sitznachbarn Erna Busch und Gabi Ammer fanden nicht die Zeit etwas selbst vorzubereiten, also deckten sie sich bei einem Feinkostgeschäft mit Leckereien ein. „Aber ganz wichtig: Kein Plastik, daher ist wirklich alles stilecht bis hin zu den passenden Kerzenständern“, sagt Busch.

Alles mitgebracht zum Essen und Trinken hatten sich auch der Haarer Tisch von der „Ungarnhilfe“ um Hermann Meyer. Gemeinsam mit Ehefrau Katharina hatte er sich mit Freunden aus Zorneding und Haar getroffen. „Quiche, Couscous-Salat, Obazda, Käse, Brot und natürlich Champagner, Sekt und Wein haben wir dabei – leider nur den Kübel für den Schampus vergessen“, berichtet Meyer.

Und weil es so gut ankam, wird es das „White Dinner“ laut Bürgermeisterin Gabriele Müller auch im nächsten Jahr geben. 

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