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"Habe furchtbaren Verdacht!"

- Helmings Senioren-Antrag stößt auf Ablehnung

Unterhaching - Offiziell ist das letzte Wort in der Angelegenheit noch nicht gesprochen, aber die Tendenz steht schon jetzt fest: Der im Dezember gestellte Antrag der Unterhachinger Grünen-Chefin Christine Helming, einen kommunalen Arbeitskreis "Leben im Alter" einzurichten, stößt auf Ablehnung.

"Lösungen für menschenwürdige Lebensbedingungen erarbeiten": So lautete Helmings Zielsetzung für den Arbeitskreis vor dem Hintergrund der dramatischen demographischen Entwicklung. Doch ihrem Wunsch, das Thema Senioren "sorgfältig und strategisch aufzugreifen", kommt die Gemeinde in der gewünschten Arbeitskreis-Form nicht nach. In der jüngsten Gemeinderatssitzung nämlich gab Bürgermeister Erwin Knapek (SPD) den Zwischenbericht von Erdmute Albat, Leiterin des Senioren- und Bildungszentrums (Sebiz), bekannt, die dies wegen einer Erkrankung selbst nicht tun konnte. "Die vier schon existierenden Arbeitskreise arbeiten schon sehr effektiv, und der TSV Unterhaching macht in Spezialkursen die über 60-Jährigen fürs Alter fit", erläuterte Knapek, warum Albat und er keinen Bedarf für einen weiteren Arbeitskreis sehen.

Helming betonte, dass sie natürlich wisse, "was alles im Sebiz gemacht wird". Trotzdem zeigte sie sich über die ablehnende Haltung "sehr enttäuscht", denn ihr sei es um grundsätzliche Überlegungen gegangen: "Ich habe den furchtbaren Verdacht, dass mein Antrag falsch interpretiert worden ist!"

Knapek regte daraufhin an, Helming solle das Thema in ihrer Partei diskutieren und über die Grünen in Berlin in den Bundestag einreichen. "Für grundsätzliche Diskussionen übers Leben im Alter ist ein Gemeinderat nicht das richtige Gremium", so Knapek. "Das, was eine Gemeinde machen kann, tun wir schon." Zustimmung fand Knapek auch bei den CSU-Gemeinderätinnen Paula Kupka ("In Unterhaching wird sehr viel für alte Menschen getan") und Kerstin Schreyer-Stäblein ("Im Altenhilfeplan des Landkreises steht Unterhaching sehr gut da"). Martin Becker

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