Zufrieden mit dem Fortschritt: Dolce-Vize Michael Prokop mit Veranstaltungs- und Verkaufsleiterin Marion Fenn vor der Hotel-Baustelle am Ballhaus-Forum. Foto: nb

Halle und Hotel - "eine optimale Symbiose"

Unterschleißheim - Alleine schon die Freie Bürgerschaft sorgt dafür, dass die Diskussion um das Unterschleißheimer Ballhaus-Forum nicht zum Erliegen kommt.

Immer wieder mahnt die Wählergruppierung im Stadtrat und den Ausschüssen die Verluste des Sport- und Kongresszentrums an. Stadt und Partner Dolce sehen das Projekt aber erst nächstes Jahr wirklich am Start, wenn am 10. März 2010 das im Bau befindliche Hotel eröffnet wird.

Michael Prokop, regionaler Vize-Präsident bei Dolce für Deutschland, Österreich und die Schweiz, war jetzt in Unterschleißheim und warf vom ersten Stock des Ballhaus-Forums aus einen zufriedenen Blick auf die Baustelle des Hotels. „Das hier ist der perfekte Standort“, sagte er und sprach von „einer optimalen Symbiose zweier Immobilien“. Die eine ist das Ballhaus-Forum als Tagungsort mit allen Möglichkeiten, die andere das direkt nebenan im Bau befindliche Hotel mit 255 Zimmern, weiteren 2000 Quadratmetern Tagungsfläche und einem großen Wellnessbereich.

Zusammen mit der örtlichen Veranstaltungs- und Verkaufsleiterin Marion Fenn, berichtete Prokop aus der Vergangenheit von einigen interessanten Anfragen, die mangels Hotelkapazitäten in der direkten Umgebung abgelehnt werden mussten. Schon 2010 soll es im Ballhaus-Forum einen weltweiten Ärztekongress über eine Woche geben. Auch für 2011 gebe es Interessenten. Prokop sieht in der Nähe zu München und zum Flughafen unschlagbare Standortvorteile.

„Mit einem flotten Taxifahrer ist man in zwölf Minuten am Terminal“, weiß Thomas Stockerl, Referent von Bürgermeister Rolf Zeitler. „Der Standort hier hat unbezahlbare Vorteile“, sagt Prokop, „und von allen unseren Dolce-Orten in Europa ist das hier der beste“. Stockerl kann nicht verstehen, dass über das Ballhaus-Forum politisch dauerhaft so heiß diskutiert wird. „Eine Sporthalle mit Zusatzräumen hätte uns zehn Millionen Euro gekostet“, sagt er, „und so haben wir etwas drauf gelegt, um uns im Tagungsgeschäft zu etablieren“. Gut 22 Millionen Euro kostete das Ballhaus-Forum.

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