Hickhack um Starkbierfest

- Gericht untersucht Sicherheitsauflagen

Straßlach-Dingharting (cb) - Mit üblen Schlägereien zwischen stockbetrunkenen jungen Männern macht das Starkbierfest in der Straßlacher Mehrzweckhalle immer wieder von sich reden (wir berichteten). Am Donnerstag, 29. Januar, befasst sich nun sogar das Münchner Verwaltungsgericht mit der umstrittenen Veranstaltung, die immer im März stattfindet. Geklärt werden soll die Frage, ob die Gemeinde im Recht war, als sie 2002 dem Veranstalter, der "Sängerrunde Isarlust", Sicherheitsauflagen machte.

Klage erhoben hat "Isarlust"-Chef Gert Pansegrau, der auch für die UWV im Gemeinderat sitzt. Er fühlt sich von der Gemeinde "drangsaliert". Sein Vorwurf: Erst zwei Tage vor dem Fest habe er erfahren, dass er statt einem Ordner zehn Sicherheitskräfte brauche. Das sei in so kurzer Zeit eine "unerträgliche Auflage". Falls das Gericht der Gemeinde Recht gebe, müsse man überlegen, ob das Starkbierfest - heuer für den 20. März geplant - überhaupt stattfinde.

Straßlachs Bürgermeister Walter Brandl (BB) schildert den Fall anders: Die Sängerrunde habe die Gemeinde erst fünf Tage vor dem Fest über den Termin informiert. Brandl: "Da brauchen wir uns nicht vorhalten zu lassen, wir wären langsam." Nötig seien die Auflagen gewesen, weil in der Mehrzweckhalle immer wieder "Sicherheitsprobleme" aufgetreten seien.

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