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Babyempfang

Von Freud und Leid der jungen Eltern

Höhenkirchen - Damit sie einander kennenlernen und sich Informationen über Krippen und Tagesmütter im Ort einholen können, hat die Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn Mütter und deren Babys zum Babyempfang eingeladen.

Schon von Weitem ist zu sehen, dass eine Veranstaltung mit Babys ansteht: Mütter mit Maxi Cosi, Mütter mit Kinderwagen, Mütter mit Tragetuch, Mütter mit Baby im „Fliegergriff“ laufen zum Gasthof „Alter Wirt“. Dort findet der Babyempfang statt. Eingeladen sind alle Familien aus Höhenkirchen und Siegertsbrunn, die 2015 Nachwuchs bekommen haben. 

An mehreren Tischen sitzen junge Mütter und übrigens auch viele Väter zusammen und plaudern über ihren Alltag mit Säuglingen. Jeder hat ähnliche Freuden wie Probleme mit den Kleinen: Der Schlafentzug zehrt, das Lachen des Nachwuchses lässt dafür schlaflose Nächte vergessen machen. Die einen Babys sind sehr faul an Mutters Brust, die anderen reinste Schluckspechte. Die Familien tauschen Erfahrungen aus und kommen so ins Gespräch. Nicht zuletzt darum geht es an diesem Nachmittag: dass Mütter in Kontakt kommen und gemeinsam spazieren gehen oder auf den Spielplatz gehen können. Denn, und das weiß jede Mutter, es kann einem schon mal die Decke auf den Kopf fallen, wenn man 24 Stunden am Tag alleine um das Baby kreist. Da tut es gut, Menschen in der gleichen Lebenssituation zu treffen.

 „Es ist beruhigend zu hören, dass man nicht allein ist“, sagt Emine Ataman. Ihr Sohn Furkan ist elf Monate alt. Wenn er zwei Jahre alt ist, soll er eine Krippe besuchen. „Darüber möchte ich mich hier informieren“, sagt Emine Ataman. Sophia von Wiedersberg (22) ist zusammen mit ihrem Mann und dem sieben Monate alten Sohnemann Leopold da. Manche Mütter kennt sie aus der Krabbelgruppe; auch die 22-Jährige möchte sich „über das Krippenmodell informieren“. Neben Kinderkrippen stellen sich an Infoständen unter anderem Tagesmütter, ein Babysitterdienst und die Zwergerlgruppe vor. Allesamt Unterstützungsmöglichkeiten für Mütter, die dieses Angebot gerne annehmen. 

Dass zwischen den Ständen ältere Geschwisterkinder mit dem Krabbeltunnel herumhüpfen und -rollen, vor Freude jauchzen und wie Löwen brüllen, stört nicht: Das sind die Erzieherinnen ja gewöhnt. Und die 2015er Babys bekommen einen ersten Eindruck, wie das Leben mit anderen Kindern so läuft. 107 Höhenkirchner und Siegertsbrunner Babys kamen im Jahr 2015 auf die Welt. Knapp die Hälfte der Familien besucht den Babyempfang. Veronika Jordan

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