Den Ort von Unrat befreien: Dazu ruft die Gemeinde beim diesjährigen, coronakonformen Ramadama in Höhenkirchen-Siegertsbrunn auf.
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Den Ort von Unrat befreien: Dazu ruft die Gemeinde beim diesjährigen, coronakonformen Ramadama in Höhenkirchen-Siegertsbrunn auf.

Aktion in Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Aufkleben, einsammeln, abstellen: Ramadama mal anders

  • Stefan Weinzierl
    vonStefan Weinzierl
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Das jährliche gemeinschaftliche Ramadama in der Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn fällt heuer der Pandemie und seiner Folgen zum Opfer. Um den Ort trotzdem sauber zu halten und die Umwelt von Plastik und anderem Müll zu befreien, hat sich die Umweltbeauftragte der Gemeinde Dorothee Stoewahse (Grüne) gemeinsam mit der Rathausverwaltung eine alternative Müllsammelaktion überlegt, bei der sich jeder Bürger beteiligen kann.

Höhenkirchen-Siegertsbrunn - Wie Stoewahse in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats ausführte, finden sich in der April-Ausgabe des Gemeindeblatts Aufkleber für die Aktion. Die Aufkleber könne man auf eigene Müllbeutel aufkleben und sofort seinen Beitrag für ein sauberes Höhenkirchen-Siegertsbrunn leisten. „Jeder kann mit seiner eigenen Tüte durch den Ort gehen und alle den Müll, den er findet, einsammeln“, erläuterte die Umweltbeauftragte.

Die mit den Aktionsaufklebern markierten Müllbeutel mit dem gesammelten Unrat können die Bürger dann an den neu eingerichteten Sammelplätzen abstellen – am besten am Wochenende, denn die Mitarbeiter des Bauhofs werden zunächst immer montags die abgestellten Säcke abholen, wie es auf der Internetseite der Gemeinde heißt. Folgende Sammelstellen werden eingerichtet: Kirchenweg, an der Mauer bei der S-Bahn; Miesbacher Straße, Ecke Neugrundweg; Sportplatzstraße, beim Bauhof; Nähe Schlittenberg am Ayinger Weg; Carl-Orff-Straße beim Kunsthäusl; Ostersteigstraße an den Kleingärten; Altlaufstraße, bei der Feuerwehr Höhenkirchen.

Müll trennen hilft dem Bauhof

„Die Profis trennen den Müll auch noch“, ergänzte Bürgermeisterin Mindy Konwitschny (SPD) die Ausführungen Stoewahses. Die Arbeit der Bauhofmitarbeiter wird vor allem erleichtert, wenn Flaschen und Kartons separat vom Restmüll gesammelt und abgegeben werden. Wer übrigens mehrmals den Ort vom Unrat befreien möchte, holt sich einfach neue Aufkleber – entweder im Rathaus oder in verschiedenen Geschäften im Ort, in denen die Aktionssticker ausliegen. STEFAN WEINZIERL

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