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Deutlich mehr Gewerbesteuereinnahmen als geplant

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Von: Stefan Weinzierl

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Rathaus Höhenkirchen-Siegertsbrunn
Freude im Rathaus über das unverhoffte Plus bei der Gewerbesteuer. ©  Robert Brouczek/Archiv

Überraschung für den Gemeinderat Höhenkirchen-Siegertsbrunn: Die Gewerbesteuereinnahmen haben sich zum ursprünglichen Haushaltsansatz mehr als verdoppelt.

Höhenkirchen-Siegertsbrunn – Weil sich die Finanzlage der Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn im Laufe des Jahres erheblich verändert hat, hat Kämmerin Christine Schmidt dem Finanzausschuss beziehungsweise dem Gemeinderat einen Nachtragshaushalt vorgelegt. Die außerplanmäßige Korrektur war aber sowohl für die Kämmerin als auch die Gemeinderatmistglieder ein Grund zu Freude. Denn die Gewerbesteuereinnahmen haben sich zum ursprünglichen Haushaltsansatz mehr als verdoppelt. Deshalb muss die Gemeinde dieses Jahr doch keinen Kredit aufnehmen.

Auch die Rücklagenentnahme fällt deutlich niedriger aus als eigentlich geplant. Mit Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 6,8 Millionen Euro hatte Schmidt im Haushaltsansatz gerechnet. Jetzt geht die Kämmerin von Einnahmen in Höhe von rund 15,4 Millionen aus. Daraus resultiert auch eine Gewerbesteuerumlage-Erhöhung von 836 000 Euro auf rund 1,5 Millionen Euro. Diese laut Schmidt „nicht absehbaren“ Mehreinnahmen konsolidieren den Haushalt der Gemeinde enorm. Statt vom Vermögens- zum Verwaltungshaushalt knapp 500 000 Euro zuführen zu müssen, ist nun eine Zuführung vom Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt in Höhe von rund 7,4 Millionen Euro möglich. Die geplante Kreditaufnahme in Höhe von knapp 7 Millionen Euro ist somit unnötig. Die Rücklagenentnahme von geplant 7 Millionen Euro vermindert sich auf gut 5,7 Millionen Euro.

Kein Wunder also, dass der Gemeinderat der Empfehlung des Finanzausschusses folgte und den Erlass der Nachtragshaushaltssatzung einstimmig beschloss.

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