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Mit dem Blick immer beim Frauchen. Heidi Deml und ihr Border Terrier erzählen spielerisch mit Sitz, Platz, Rolle und Co. eine kleine Geschichte.

Internationaler Wettbewerb

Dogdance-Turnier: In Höhenkirchen tanzen Hund und Frauchen um den Sieg

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Zur Musik von Abba, Michael Jackson oder auch Helene Fischer führten Hund und Herrchen spielerisch tanzend ihre Kunststücke auf. Als Prinzessin, Maler, Gefängnishäftling oder chinesische Geisha verkleideten sich die Teilnehmer des ersten internationalen Dogdance-Turniers in Höhenkirchen-Siegertsbrunn. 

Höhenkirchen-Siegertsbrunn – Zur Musik von Abba, Michael Jackson oder auch Helene Fischer führten Hund und Herrchen spielerisch tanzend ihre Kunststücke auf. Als Prinzessin, Maler, Gefängnishäftling oder chinesische Geisha verkleideten sich die Teilnehmer des ersten internationalen Dogdance-Turniers in Höhenkirchen. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt.

Harmonie zwischen Hund und Mensch sind das Wichtigste

Die Kunststücke sitzen bei Katharina Friedrich und ihrem Wolfsspitz Diego, trotz schneller Musik.

„Beim Dogdance ist die Harmonie zwischen Mensch und Hund das Wichtigste“, sagt Tina Pfahl aus Egmating. Sie ist Mitorganisatorin des Turniers und selbst aktive Dogdancerin. Mit ihrer acht-jährigen Australian Shepherd Hündin Cindy konnte sie schon einige Erfolge sammeln; und auch ihr Nachwuchs, Bordercollie Shadow, startet schon in der „Funclass“, in der – anders als in den offiziellen Prüfungen – mit Leckerlis und Belohnungen gearbeitet werden darf.

 „Da die Hunde meistens von klein auf die Turniersituation kennen, haben sie auch keinen Stress“, sagt Katharina Friedrich aus Heidenheim. Zusammen mit ihrem Wolfssspitz Diego tanzte sie zu lateinamerikanerischer Musik Zumba und erntete dafür gebührenden Applaus von den Zuschauern auf den Bänken der Mehrzweckhalle. „Nach der Show gibt’s den Jackpot“, sagt sie. Die Hunde bekommen eine große Portion ihres Lieblingsfutters.

Ein Sport für alle Rassen

„Beim Dogdance kann wirklich jeder Hund mitmachen“, sagt Richterin Cora Czermak. „Vom großen Bernhardiner bis zum kleinen Zwergpincher“, ist Czermak der Meinung, die selbst fünf Hunde verschiedenster Rassen auf Turnieren vorstellt. „Letztes Jahr bin ich mit meinem Papillon bis nach Moskau zur Weltmeisterschaft geflogen“, sagt die nebenberufliche Hundetrainerin.

Anneke Freudenberger setzt mit ihrem chinesischen Schopfhund Friedl Fröhlich auf Teamwork.

Eine Schwachstelle des Dogdancings: Es gibt nur wenige Turniere. Das bedeutet meist einen weiten Anfahrtsweg für die Teilnehmer. „Heute haben wir 73 Starter. Es kommen Leute aus Wien, Frankfurt und Dresden – ein breites Starterfeld“, sagt Czermak freudig.

Heidi Deml aus Attenkirchen trainiert mit ihren beiden Border Terrriern wöchentlich Dogdancing. „Wir haben sogar eine Tanztrainerin die mit uns die Choreografie einstudiert und die Lieder schneidet“, sagt sie. Die Bewegungen müssen taktgenau auf die Musik angepasst sein. „Das ist schon viel Arbeit, und manchmal klappt’s auch gar nicht, aber Hunde haben eben auch mal schlechte Tage“, sagt Deml. Das Wichtigste sei aber der Spaß, für Hund und Herrchen.

Mehr Informationen

zum Thema Dog Dance gibt es über den Verein: www.dogdance-deutschland.de.

Laura Forster

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