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Fernwärmenetz fest im Blick: Bürgerbefragung in Höhenkirchen

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Von: Stefan Weinzierl

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Fernwärmeleitung (Symbolbild)
Fernwärmeleitung (Symbolbild) © J. Dziemballa

Mit einer Bürgerbefragung wird in Höhenkirchen das Interesse an Fernwärme ermittelt. Ergebnisse sollen als Grundlage für weitere Planung dienen – Teilnehmer gehen keine Verpflichtungen ein

Höhenkirchen-Siegertsbrunn – In der Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn wird bisher überwiegend mit Erdgas geheizt. Untersuchungen wie der gemeinsam mit der Hochschule München erarbeitete Energienutzungsplan haben ergeben, dass die Umstellung der vorhandenen Öl- und Gasheizungen auf Fern- beziehungsweise Nahwärme das Potenzial bietet, den Ausstoß von CO2 im Ort spürbar zu senken und die Gemeinde vom Energieimport unabhängiger zu machen.

Gemeinderäte für Aufbau eines Fernwärmenetzes

Auch im Gemeinderat Höhenkirchen-Siegertsbrunn wurden zuletzt immer wieder Stimmen laut, die den möglichst schnellen Aufbau eines Fernwärmenetzes fordern, zumal sich in einigen Gebäuden der Gemeinde auf absehbare Zeit die Frage stellt, wie dort künftig geheizt werden soll.

Fragebogen an alle Bürger im Gemeindeblatt und digital

Um den Aufbau einer umwelt- und sozialverträglichen Wärmeversorgung im Ort zu unterstützen, möchte die Gemeinde nun bei den Bürgern abfragen, ob sie grundsätzlich Interesse am Anschluss an ein solches Wärmenetz haben. Dazu findet bis 15. Oktober eine Interessensabfrage statt. Alle Bürger können daran über den Fragebogen teilnehmen, der mit dem September-Gemeindeblatt an die Haushalte verteilt wird oder den digitalen Fragebogen unter dem Link www.hoehenkirchen-siegertsbrunn.de/befragung-waermenetz nutzen.

Durch die Teilnahme entsteht keine Verpflichtung zur Wärmeabnahme

Wie die Gemeindeverwaltung ausdrücklich hinweist, handelt es sich im ersten Schritt um eine unverbindliche Abfrage. Das bedeutet, dass durch die Teilnahme keine Verpflichtung zur Wärmeabnahme entsteht. Die Ergebnisse der Befragung dienen laut Rathaus-Sprecherin Gabriele Wehner der Gemeinde als Grundlage für die weitere Wärmenetzplanung. So könne die Abfrage zum Beispiel dabei helfen, zu ermitteln, ob und wo neue Netze gebaut oder bestehende Netze erweitert werden sollten. Zusätzlich fließen die Daten laut Wehner in die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes für die Gemeinde ein.

Rückfragen an Klimaschutzmanagerin Constanze Neumann

Für Rückfragen steht Klimaschutzmanagerin Constanze Neumann den Höhenkirchnern und Siegertsbrunnern unter der Telefonnummer 081 02/888 78 oder per E-Mail an constanze.neumann@hksbr.de zur Verfügung.

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