Mit Schnelltests bei Besuchern sollen Corona-Infektionen in Seniorenheim verhindert werden. Im Heilbrunner Seniorenheim kam es dennoch zum Ausbruch.
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Zehn Bewohner und sieben Mitarbeiter wurden im Höhenkirchner Altenheim positiv auf das Coronavirus getestet.

Seniorenzentrum „Wohnen am Schlossanger“

17 Corona-Infizierte in Höhenkirchner Altenheim

  • Stefan Weinzierl
    vonStefan Weinzierl
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Im gemeindeiegenen Seniorenzentrum „Wohnen am Schlossanger“ sind erste Heimbewohner und Mitarbeiter an COVID-19 erkrankt. Das hat jetzt die Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn mitgeteilt.

Höhenkirchen-Siegertsbrunn - Laut Bürgermeisterin Mindy Konwitschny (SPD) wurden am Samstag, 9. Januar, ein Heimbewohner oder eine Heimbewohnerin sowie ein Mitglied des Pflegepersonals positiv auf das Virus getestet.

Reihentestung aller Bewohner und Mitarbeiter

Von der Heimleitung seien umgehend alle notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus eingeleitet worden. So wurde laut Konwitschny noch am selben Abend eine Reihentestung aller Bewohner und aller anwesenden Mitarbeiter mittels Antigen-Schnelltest durchgeführt. Um die Ergebnisse der Schnelltests zu bestätigen, seien am Sonntag nochmals PCR-Tests sowie Antigen-Schnelltests bei allen Bewohnern des Alten- und Pflegeheims sowie beim Personal erfolgt.

Zehn Bewohner und sieben Mitarbeiter positiv getestet

Die Ergebnisse der PCR-Tests liegen nun vor: Insgesamt sind nach Angaben Konwitschnys zehn Bewohner sowie sieben Mitglieder des Personals positiv getestet worden. „Durch die häufigen und regelmäßigen Tests wurde der Ausbruch von COVID-19 im Heim gleich zu Beginn entdeckt“, sagt die Bürgermeisterin. Das Gesundheitsamt sei informiert und begleite die Maßnahmen. Etwaige Kontaktpersonen würden vom Gesundheitsamt zeitnah ermittelt und direkt informiert.

Alle Besuchstermine abgesagt bis 25. Januar

Zwar gehe es allen Bewohnern des Seniorenzentrums gut. „Trotzdem müssen alle Besuchstermine in unserem Seniorenzentrum bis voraussichtlich einschließlich 25. Januar abgesagt werden“, betont Konwitschny. Die für heute und morgen geplanten Impfungen der Heimbewohner und des Personals könnten trotzdem stattfinden. Das Impf-Team werde vor Ort prüfen, wer geimpft werden kann. sw

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