Polizeiwagen
+
Auf der Staatsstraße 2078 ist eine 60-jährige Autofahrerin tödlich verunglückt. (Symbolfoto)

Staatsstraße stundenlang gesperrt

Autofahrerin stirbt nach Frontalzusammenstoß mit Sattelschlepper

  • Stefan Weinzierl
    vonStefan Weinzierl
    schließen

Bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Sattelschlepper ist am Mittwochnachmittag eine Autofahrerin auf der Staatsstraße 2078 bei Höhenkirchen-Siegertsbrunn ums Leben gekommen.

Der Unfall ereignete sich laut Polizei gegen 13.45 Uhr: Eine 60-jährige Münchnerin war in ihrem Daihatsu in nördliche Richtung unterwegs, als ihr auf der Gegenfahrbahn ein 45-Jähriger aus dem Landkreis Freudenstadt in einem Daimler LKW entgegenkam. Aus bislang unbekannter Ursache geriet die 60-Jährige in einer leichten Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit dem Sattelschlepper zusammen. Ihr Wagen wurde gegen die Leitplanke geschleudert. Der Lastwagen prallte im weiteren Verlauf noch gegen den VW eines 48-Jährigen aus dem Landkreis München. Ein weiteres Auto, das ein 40-Jähriger fuhr, wurde durch herumfliegende Teile getroffen und beschädigt. Für die Münchnerin kam jede Hilfe zu spät: Sie erlag noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen. Der Lkw-Fahrer und die Fahrer der anderen beiden beteiligten Autos wurden leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht.  An den Fahrzeugen und der Leitplanke entstand ein Schaden in Höhe von etwa 25 000 Euro. Aufgrund der schwere des Unfalls wurde von der Staatsanwaltschaft München ein unfallanalytisches Gutachten angeordnet. Ein Gutachter untersuchte den Unfallort. Während der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge wurde die Staatsstraße 2078 in beide Fahrtrichtungen für etwa sechs Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde abgeleitet. Es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Großeinsatz in Schäftlarn: Polizisten rücken wegen „Bedrohungssituation" aus - Sprecher äußert sich
Großeinsatz in Schäftlarn: Polizisten rücken wegen „Bedrohungssituation" aus - Sprecher äußert sich
Wegen übler Nachrede: Bürgermeister hält an Strafantrag gegen Gemeinderat fest
Wegen übler Nachrede: Bürgermeister hält an Strafantrag gegen Gemeinderat fest
Haarer Gymnasium: Schüler aus dem Landkreis müssen länger in Quarantäne bleiben als Jugendliche aus München
Haarer Gymnasium: Schüler aus dem Landkreis müssen länger in Quarantäne bleiben als Jugendliche aus München

Kommentare