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Feuer im Haus von Otto Bußjägers Tante

Großeinsatz der Feuerwehr verhindert Schlimmeres bei Hausbrand

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Höhenkirchen - Ein Feuer ist am Samstag im Haus einer 94-Jährigen in der Hirschwinkelstraße in Höhenkirchen ausgebrochen. Bei der Rentnerin handelt es sich um die Großtante des stellvertretenden Landrats Otto Bußjäger. Nur durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden. 

Im ersten Stock des über 70 Jahre alten Hauses war der Brand im Bereich der Küche ausgebrochen. Die Ursache ist noch unklar. Hier lebt die Tochter der 94-Jährigen. Sie bemerkte das Feuer rechtzeitig, verständigte auch ihre Mutter im Erdgeschoss. Beide Frauen retteten sich ins Freie und alarmierten die Feuerwehr. Die Höhenkirchner Einsatzkräfte waren nur wenige Minuten später am Haus in der Hischwinkelstraße 11. Für Einsatzleiter und Zugführer Andreas Schnitzler war schnell klar: „Das Feuer droht auf den Dachstuhl überzugreifen.“ Er erhöhte die Alarmstufe und forderte Unterstützung an. Die Feuerwehren aus Siegertsbrunn, Ottobrunn und Brunnthal rückten aus. Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte vor Ort. Unter schwerem Atemschutz löschten sie das Feuer im Obergeschoss. Mit Nebellanzen wurde zeitgleich Wasser in die Isolierung des Daches gespritzt, damit sich keine Glutnester im Dachstuhl bilden können. „Das war sehr effektiv. So konnten wir die Ausbreitung des Feuers verhindern“, sagt Schnitzler. Die Wohnung im ersten Stock ist durch das Feuer derzeit unbewohnbar. Auch das Erdgeschoss ist durch das Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Tochter der 94-Jährigen musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Sie hatte sich eine leichte Rauchgasvergiftung zugezogen. 

Wie hoch der Schaden am Haus ist, ist derzeit noch unklar. „Das Wichtigste für uns ist aber, dass alle gesund sind“, sagt Otto Bußjäger, der seine Tante bei sich daheim aufgenommen hat. Er lobte den Einsatz der Feuerwehr. „Das war wie im Lehrbuch“, sagt Bußjäger, der selbst Gruppenführer bei der Höhenkirchner Wehr ist. „Wie beherzt und schnell die Feuerwehr da reagiert hat, und unter welchem Risiko sie da vorgegangen sind, das war schon beeindruckend. Das weiß man erst so richtig zu schätzen, wenn man selbst mal daneben steht“, findet der stellvertretende Landrat. Nur so konnte das Haus, das seine Tante eigenhändig mit ihrem Mann 1943 erbaut hat, vor der völligen Zerstörung bewahrt werden. „Wir müssen jetzt schauen, ob wir das Gebäude sanieren können“, sagt Bußjäger. Seiner Tante jedenfalls wäre viel daran gelegen. Schließlich hat sie hier fast ihr ganzes Leben verbracht.

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