Steffen Henssler hat genug - und schmeißt bei „Schlag den Henssler“ hin

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Mutter zweifelt an rechtmäßiger Vergabe von Kindergartenplatz

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Im Gemeinderat Höhenkirchen-Siegertsbrunn macht man sich Sorgen, um die Glaubwürdigkeit der Rathausverwaltung, was die Vergabe der Kindergartenplätze angeht.

Höhenkirchen-Siegertsbrunn – Manfred Eberhard (UB) wollte in der jüngsten Sitzung von der Zweiten Bürgermeisterin Mindy Konwitschny (SPD) wissen, was es mit den Vorwürfen einer Mutter auf sich hat, dass bei der Platzvergabe nicht alles mir rechten Dingen zugehe.

Wie berichtet, hatte sich eine Siegertsbrunnerin im Rahmen der Bürgerversammlung im November darüber beklagt, dass sie für ihre Zwillinge im Ort keine Betreuungsplätze bekommen habe, obwohl die Kinder bereits im August drei Jahre alt geworden seien. Ihre Kinder stünden nach wie vor auf der Warteliste, während andere Kinder, die jünger seien, mittlerweile Plätze bekommen hätten. Und dass, obwohl es in der Gemeinde die Regel ist, dass für die Platzvergabe nur das Alter der Kinder ausschlaggebend ist.

Eberhard empfindet es als „unangenehm für alle Beteiligten“, wenn so ein Vorwurf im Raum steht. Zumal die Stimmung bei den Eltern angesichts des fortwährenden Mangels an Betreuungsplätzen sowieso schon aufgeheizt ist. „Solch ein Misstrauen in der Bevölkerung ist problematisch“, sagte er und wollte von der Vize-Bürgermeisterin wissen, ob die Rathausverwaltung den Vorwürfen nachgegangen sei und bereits Ergebnisse vorliegen.

Konwitschny, die in Vertretung von Bürgermeisterin Ursula Mayer (CSU) die Gemeinderatssitzung leitete, erklärte zur Anfrage Eberhards, dass sich die Rathausverwaltung aus sozialen Gründen dafür entschieden habe, bei der Platzvergabe nicht nur das Alter der Kinder zu berücksichtigen. Mehr könne sie zu dem Fall nicht sagen.

Manfred Eberhard gab sich mit der Auskunft zufrieden, schlug aber vor, wenn man die Sache aus Datenschutzgründen schon nicht für die Bürger transparent machen könne, doch den Fall noch einmal von einer dritten, unabhängigen Seite überprüfen zu lassen. So könne man alle Zweifel in der Bevölkerung an der Rechtmäßigkeit der Entscheidung beseitigen. Gudrun Hackl-Stoll (Grüne) regte darüber hinaus an, eine entsprechende Erklärung im Gemeindeblatt zu veröffentlichen.

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