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Merkur-Redakteurin Janine Tokarski.

Soll Höhenkirchen-Siegertsbrunn eine Marktgemeinde werden?

Kommentar: Die Argumente der CSU sind schwach

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Höhenkirchen-Siegertsbrunn - Die CSU will aus Höhenkirchen-Siegertsbrunn eine Marktgemeinde machen. Merkur-Redakteurin Janine Tokarski findet die Idee skurril.

Marktgemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Ein bisschen lang und ein bisschen sperrig. Aber mei, was soll’s? Wenn der Titel dem Marketing hilft, den – nicht immer spürbaren – Zusammenhalt der Höhenkirchner und Siegertsbrunner fördert und die Gemeinde voranbringt... Dennoch wirkt der Antrag der CSU geradezu skurril. Die Idee, den Ort voranbringen zu wollen: gut. Die Strategie: stark verbesserungswürdig.

Eine Marktgemeinde ohne Markt ist wie eine Universitätsstadt ohne Uni

Eine nicht historisch – weder als Gemeinde noch als Markt – gewachsene Kommune, die erst 1978 eins wurde, will Marktgemeinde werden. Ohne Markt. Der soll erst noch am Bahnhofsplatz entstehen. Das gleicht einer Universitätsstadt ohne Uni. Und auch so manch anderer Grund, den die CSU pro Marktgemeinde ins Feld führt, klingt schwach. 

Ein Gymnasium mit Schülern aus vielen Nachbarorten gibt’s in etlichen Kommunen, gelebtes Brauchtum, Angebote für Senioren und Jugendliche sowieso. Also was prädestiniert gerade Höhenkirchen-Siegertsbrunn für den Titel? Die 14 Jahre „beispielhafte Pionierarbeit“ bei der Flüchtlingsunterbringung? Eine schwache Argumentation ohne Bezug.

Lesen Sie hier den Bericht zum Thema.

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