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Geräte für Klassenzimmer: Viren werden mit UV-Licht bekämpft

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Von: Stefan Weinzierl

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Schüler am Computer
Die Klassenzimmer bekommen UV-Licht-Geräte. (Symbolbild). © Marijan Murat/dpa

Die Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn hat die Anschaffung von UV-Licht-Geräten für Klassenzimmer und Gruppenräume beschlossen. Jetzt wird geklärt, wo Bedarf besteht.

Höhenkirchen-Siegertsbrunn – Zur Virenbekämpfung in Klassenzimmern und Gruppenräumen wird die Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn UV-Licht einsetzen. Der Bauausschuss hat einstimmig beschlossen, rund 100 Räume in den Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen der Gemeinde mit Luftreinigungsgeräten mit UV-C-Technologie auszustatten. Das entsprechende Geld soll im Haushalt bereit gestellt werden.

Wie berichtet, hatte die Gemeinde bereits 2020 sechs Luftreinigungsgeräte für die Erich-Kästner-Grund- und Mittelschule angeschafft, die laut Gemeindeverwaltung aber nur eingeschränkt genutzt werden, weil sie sehr laut sind. Ende Juli hatte der Gemeinderat darüber diskutiert, ob zur Unterstützung der notwendigen Lüftungsmaßnahmen an den Schulen und Kitas weitere Anlagen angeschafft werden. Letztlich wurde Bürgermeisterin Mindy Konwitschny (SPD) damit beauftragt, alle betroffenen Räume von einer Fachfirma prüfen und den Bedarf an Geräten durch diese festlegen zu lassen.

Luftreiniger sind relativ geräuscharm

Das Ingenieurbüro IBDM aus Hohenbrunn hat diese Aufgabe mittlerweile erledigt. Das Ergebnis der Untersuchungen stellte IBDM-Geschäftsführer Detlef Malinowsky nun im Bauausschuss vor. Dabei präsentierte er auch Anlagen mit unterschiedlichster Technik und empfahl letztlich die Luftreiniger mit UV-C-Technologie. Denn bei dieser Technik werden Viren nicht bloß herausgefiltert, das ultraviolette Licht soll die Viren dauerhaft inaktivieren. Weitere Vorteile: Die Luftreiniger mit UV-C sind relativ geräuscharm und haben einen geringeren Wartungsaufwand. So müssen zum Beispiel keine Filter ausgetauscht werden.

Argumente, die Bauausschussmitglieder letztlich überzeugten. Sie stimmten allesamt dafür, die Geräte, die an den Raumdecken montiert werden, zu besorgen. Vorher soll die Rathausverwaltung bei den Schulen und Kindertagesstätten aber noch einmal den aktuellen Bedarf anfragen.

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