Unter den Porträts von Bundes- und Ministerpräsident sowie dem Gemeindewappen leistet Otto Bußjäger bei Bürgermeisterin Ursula Mayer seinen Amtseid. 
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Unter den Porträts von Bundes- und Ministerpräsident sowie dem Gemeindewappen leistet Otto Bußjäger bei Bürgermeisterin Ursula Mayer seinen Amtseid. 

„Höhenkirchen bleibt weit hinter seinen Möglichkeiten zurück“, sagt Bußjäger.

Vize-Landrat Otto Bußjäger sitzt nun auch im Gemeinderat

  • Stefan Weinzierl
    vonStefan Weinzierl
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Ein kommunalpolitisches Schwergewicht sitzt absofort im Gemeinderat von Höhenkirchen-Siegertsbrunn: Der Vize-Landrat und Ex-Bürgermeister von Grasbrunn, Otto Bußjäger, nimmt Ulrich Bugs Platz in der UB-Fraktion ein. Bug legte sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder.

Höhenkirchen-Siegertsbrunn– Fast 17 Jahre lang saß Ulrich Bug für die Unabhängigen Bürger (UB) im Gemeinderat. Eine plötzliche Erkrankung zwingt den langjährigen Fraktionsvorsitzenden nun ein gutes Jahr vor Ende der Amtsperiode, im Allgemeinen kürzer zu treten und damit auch die kommunalpolitischen Ämter aufzugeben. „Schweren Herzens habe ich mich dazu entschlossen“, sagt Bug, der sich in der jüngsten Gemeinderatssitzung bei den Ratskollegen bedankte und ein positives Fazit zieht: Man habe doch das eine oder andere zum Wohle der Gemeinde bewirken können. Gleichzeitig habe die Arbeit im Gemeinderat auch zu seiner Persönlichkeitsentwicklung beigetragen.

Einen Nachfolger für Bug zu finden, war übrigens nicht so einfach. Die drei nächsten Nachrücker sagten allesamt ab. Für Bußjäger stand außer Zweifel, dass er das Mandat annimmt und sich für ein Jahr in den Dienst der Wählergemeinschaft und der Gemeinde stellt „Diese Frage stellte sich mir überhaupt nicht nicht“, sagt er. In den rund zwölf Monaten will der stellvertretende Landrat nach eigenen Worten alles dafür tun, dass die Weichen für einen schnellen Bau der neuen Realschule gestellt werden. Ein zweites Ziel Bußjägers: An den richtigen Stellschrauben drehen, damit die Gemeinde wirtschaftlich und finanziell vorwärtskommt. „Denn“, so ist sich der erfahrene Kommunalpolitiker sicher, „Höhenkirchen bleibt weit hinter seinen Möglichkeiten zurück.“

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