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Andrea Hanisch wird als Bürgermeister-Kandidatin gehandelt.

Kommunalwahl Bayern

Tritt Andrea Hanisch als Bürgermeisterkandidatin in Höhenkirchen-Siegertsbrunn an?

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In Höhenkirchen-Siegertsbrunn geht seit Tagen das Gerücht um, dass sich da zwei gefunden haben, die sich gut brauchen könnten: die Unabhängigen Bürger (UB) und Andrea Hanisch, die eigentlich als CSU-Bürgermeisterkandidatin Rathauschefin Ursula Mayer ablösen wollte, sich aber mit  der CSU im Ort überworfen hat.

Höhenkirchen-Siegertsbrunn – Wird aus dem Kandidatentrio für die Bürgermeisterwahl in Höhenkirchen-Siegertsbrunn doch noch ein Quartett? Die Zeichen mehren sich, dass zu Karsten Voges (Grüne), Mindy Konwitschny (SPD) und Rudolf Spingler (CSU) ein weiterer Bewerber stößt. Oder besser gesagt: eine Bewerberin. In der Gemeinde geht nämlich seit Tagen das Gerücht um, dass sich da zwei gefunden haben, die sich gut brauchen könnten: die Unabhängigen Bürger (UB), die gerne einen eigenen Bürgermeisterkandidaten zur Kommunalwahl aufstellen würden, aber bisher wohl keinen geeigneten Bewerber gefunden haben. Und Andrea Hanisch, die eigentlich als CSU-Bürgermeisterkandidatin im kommenden Jahr die amtierende Rathauschefin Ursula Mayer ablösen wollte, sich aber mit Mayer sowie zahlreichen CSU-Größen im Ort überworfen und daraufhin ihre Kandidatur für die Christsozialen zurückgezogen hat. Zuletzt war Hanisch aus der CSU-Fraktion ausgetreten und hatte sogar ihr Gemeinderatsmandat aufgegeben. Wie aus CSU-Kreisen dieser Tage zu hören ist, hat Hanisch mittlerweile auch ihre Parteimitgliedschaft beendet. Damit wäre wohl eine Hürde, sich den UB anzuschließen, aus dem Weg geräumt.

Vielsagend von „Plan B“ gesprochen

UB-Ortsvorsitzende Sabine Theiner hatte zuletzt gemauert und wollte sich nicht abschließend äußern, ob ihre Wählergemeinschaft am 15. März 2020 mit einem eigenen Kandidaten ins Rennen geht oder nicht. Hanisch, die die vergangenen Tage im Urlaub weilte, hatte bereits nach ihrem Ausscheiden aus dem Gemeinderat gegenüber dem Münchner Merkurvielsagend von einem „Plan B“ gesprochen. Im Ort wird nun gemunkelt, es handelt sich um den „Plan (U)B“.

Schon immer gute Kontakte zu den anderen Fraktionen

Dass Hanisch gute Kontakte zu den anderen Fraktionen pflegt, war zuletzt bei ihrer Verabschiedung im Gemeinderat deutlich geworden. Während die Mitglieder der CSU-Fraktion kein Wort über das Ausscheiden ihrer langjährigen Mitstreiterin verloren, bedankten sich die anderen Fraktionen fast überschwänglich für Hanischs Kooperationsbereitschaft und Wertschätzung. Und inhaltlich ist es wohl am ehesten vorstellbar, dass Hanisch und die Unabhängigen Bürger eine gemeinsame Basis finden.

Pressekonferenz angekündigt

Die UB hat jedenfalls alle Mitglieder an diesem Mittwoch zu einer nichtöffentlichen Versammlung eingeladen. Tags darauf findet ein Pressegespräch statt. Der Inhalt? Wie Theiner in ihrer Ankündigung mitteilt, sollen der Öffentlichkeit Informationen vorgestellt werden – „betreffend das kommunalpolitische Programm und Kandidaten/-innen“. Gut möglich, dass die Wählergemeinschaft dann einen eigenen Bürgermeisterkandidaten präsentiert. Und es wäre zumindest keine große Überraschung, wenn es sich bei dieser Person um Andrea Hanisch handelt. Sollte die UB tatsächlich keinen eigenen Kandidaten aufstellen, werden sie am Donnerstag möglicherweise verkündigen, ob und welchen anderen Bewerber sie unterstützen werden.

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