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Großes Interesse am Luther-Platz: Zur Einweihung am Reformationstag kamen hunderte Gäste. 

Wegen Kabel und Technik

Luther-Platz kostet mehr

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12.500 Euro ist der Luther-Platz in Höhenkirchen teurer als geplant: Schuld ist die Technik. Die Frage ist: Wer zahlt wieviel?

Höhenkirchen-Siegertsbrunn – Die Kosten für die Umgestaltung des Martin-Luther-Platzes in Höhenkichen sind höher als ursprünglich angenommen. Jetzt soll Bürgermeisterin Ursula Mayer (CSU) mit der evangelischen Kirchengemeinde verhandeln, wer welchen Anteil der Mehrkosten übernimmt.

Wie berichtet, hat die Kreuz-Christi-Kirche in Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde 2017 aus Anlass des Lutherjahres einen Bereich an der Kirche zum Martin-Luther-Platz umgestalten lassen. Die politische Gemeinde hatte sich an den Kosten beteiligt. Im Mai war im Bauausschuss beschlossen worden, dass die Gemeinde rund 79 000 Euro der damals geschätzten Gesamtkosten von 92 000 Euro trägt. Die Kirche sollte die Finanzierung der „künstlerischen Elemente“ übernehmen, also etwa 13 000 Euro.

Kirchenmauer „bessere Panzersperre“

Während der Bauarbeiten haben sich die Kosten für die „nichtkünstlerischen Elemente“ aber um 12 400 Euro erhöht. Wie Mayer in der Ausschusssitzung ausführte, habe sowohl das Verlegen eines Telekommunikationskabels als auch der Einbau einer Umwälzanlage für den Brunnen, der den Platz ziert, zur Kostenmehrung beigetragen. Auch sei der Abriss der alten Kirchenmauer nicht so problemlos vonstatten gegangen wie erwartet. Die Betonmauer habe sich als stabil und widerstandsfähig erwiesen. „Das war eine bessere Panzersperre“, so Mayer.

Auf Nachfrage bestätigte die Rathauschefin, dass die Rathausverwaltung von der Kirche über die Mehrkosten informiert worden sei und diesen zugestimmt habe. Nun müsste der Ausschuss die Mittel bereitstellen, damit die Rechnungen bezahlt werden können. Der Ausschuss stimmte grundsätzlich zu, forderte aber, dass sich die Kirche an den Mehrkosten beteiligt. „Wir sollten Hälfte-Hälfte machen“, meinte Hans Loidl (CSU). Priska Weber (SPD) sah eine 50-prozentige Kostenübernahme durch die Kirche als Minimum an. Ihrer Ansicht nach könnte die Kreuz-Christ-Kirche auch durchaus zwei Drittel übernehmen. Letztlich einigte man sich darauf, dass Mayer mit Pfarrer Thomas Lotz aushandeln soll, wer welchen Anteil übernimmt. 

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