Security findet 21-Jährige im Gebüsch​​ an der Wiesn - Polizei geht vom Schlimmsten aus

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Die Feuerwehr hatte am Karfreitag im Münchner Landkreis alle Hände voll zu tun.

War es wieder der Feuerteufel?

„Wir wissen die Brandursache noch nicht“: Riesige Feuer im Münchner Umland geben Polizei Rätsel auf

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    Maximilian Kettenbach
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Polizei und Feuerwehr melden zwei Großbrände im Münchner Landkreis am Karfreitag-Nachmittag. Steckt erneut der Feuerteufel dahinter? Vor allem ein Detail deutet darauf hin.

München - Ist er wieder zurück? Bereits im vergangenen Jahr trieb ein Unbekannter sein Unwesen, steckte mindestens 13 Wälder und Wiesen im Münchner Osten in Brand. Nun hat er offenbar auch 2018 zum ersten und zweiten Mal zugeschlagen. 

Am Karfreitag meldeten Fußgänger der Feuerwehr gegen 16.20 Uhr den Brand in einem Teilwaldstück in Höhenkirchen. Eine knappe Stunde später stiegen Flammen im Lohholz bei Keferloh auf - einem Ortsteil von Grasbrunn. Wie die Feuerwehr meldet, verbrannte in beiden Fällen jeweils eine Fläche von rund 1500 Quadratmetern. Die Polizei steht vor Rätseln, die Feuerwehrler vor Schwerstarbeit.

Bilder: Zwei Großbrände im Landkreis: War es wieder der Feuerteufel?

Schon 2017 steckte der Feuerteufel kurz vor Ostern den ersten Brand an

Warum die Flächen gebrannt haben, ist unklar. Feuerwehr und Polizei halten sich bedeckt und geben keine Auskunft darüber, ob es sich um Brandstiftung handeln könnte. „Wir wollen nicht, dass sich hier einer einen Spaß macht und sich freut, dass er dann wieder in den Medien vorkommt“, sagte ein Feuerwehr-Sprecher. Und fügte an: „Auch die Feuerwehren sind angehalten, den Ball flach zu halten.“

Die Polizei setzte offenbar eine Ringfahndung ein. An den Straße im Bereich der Brandstelle Keferloh wurden Autos angehalten und zum Teil kontrolliert. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz. Eine Gefahr für Personen bestand nach bisherigem Kenntnisstand nicht. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. „Wir wissen die Brandursache noch nicht“, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Brandstiftung sei nicht ausgeschlossen. „Die Brandermittler waren draußen.“

Vieles spricht für den gleichen Feuerteufel wie vor einem Jahr

Dass es sich in beiden Fällen um eine mutwillige Tat handelt, ist nicht ganz von der Hand zu weisen: Denn erst am vergangenen Montag hatte im Lohholz gebrannt. Und auch im Jahr 2017 waren im Landkreis München mehrfach Waldstücke ein Raub der Flammen geworden. 

Zehntausende Quadratmeter Grün hatten damals gebrannt. Und auch der Zeitpunkt der Brände ähnelt sich: Schon 2017 wurde der erste Brand kurz vor Ostern gelegt. Geht die mysteriöse Brandserie jetzt weiter?

Münchner Wiesen in Flammen - Polizei fahndet nach dem Brandstifter 

Die Chronologie der Ereignisse zum Nachlesen

Im vergangenen Jahr waren Feuerwehr und Polizei davon ausgegangen, dass es sich um Brandstiftung handelt. Einer der betroffenen Waldbesitzer hatte sogar eine Belohnung ausgesetzt. Doch ohne Erfolg. Die Brandserie endete abrupt, ohne dass sie aufgeklärt werden konnte.

Bei Merkur.de können Sie die Chronologie der Ereignisse von April 2017 nachlesen.

Video: Eine Million Schaden bei Großbrand einer Fabrikhalle

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