Gemeinde sorgt vor

Hohenbrunn sichert Kinderbetreeung

Hohenbrunn - In der Kinderbetreuung müssen die Hohenbrunner keine Sorge haben, dass ihr Nachwuchs keinen Platz findet. Die Gemeinde hat vorgesorgt, und das zahlt sich aus.

Tanja Buchmann, Hohenbrunns Fachberaterin gemeindlicher Kindertagesstätten, präsentierte dem Gemeinderat jetzt die aktuellen Zahlen. Sie sprach von einem „erfolgreichen Jahr“. In den verschiedenen Einrichtungen laufe es konstant. Nach ihrer Berechnung gab es im vergangenen Jahr insgesamt 646 Betreuungsplätze. 2008 waren es noch 472.

Nicht überall sind die Einrichtungen voll. Platz gäbe es noch in den Kindergärten und im Hort. Allen Kindern, die bis Silvester 2015 drei Jahre alt wurden, könne ein Kindergartenplatz angeboten werden. Buchmann rechnete vor, dass laut den Prognosen des Einwohnermeldeamtes die Zahlen für die zu erwartenden Kindergartenkinder leicht rückläufig sein werden.

Auf Anfragen aus dem Gemeinderat erklärte die pädagogische Leitung, dass bei minderjährigen Flüchtlingen keine Sonderregelungen für die Aufnahme gelten. Es werde ganz pragmatisch gehandelt: „Wenn wir freie Plätze haben, dann bekommen die Kinder einen zugewiesen.“ Es sei auch ausreichend Personal vorhanden, um weiterhin den Betreuungsschlüssel von 1 zu 10 zu halten.

Auch der Bedarf an Betreuungsangeboten an den Nachmittagen sei ausreichend. In den zurückliegenden Jahren ist die Gemeinde der veränderten Gesetzgebung, aber auch den Bitten aus Elternschaft und Bevölkerung nach weiteren Betreuungsmöglichkeiten nachgekommen. Bezeichnend ist, dass sehr viele Einrichtungen in gemeindlicher Trägerschaft liegen. Aus diesem Grund war es 2013 notwendig, eine eigene Fachstelle für die Gemeinde zu initiieren, um die vielfältigen Aufgaben, die bisher im Rathaus lagen, zu bündeln. Hier sind nunmehr die Fachberatung, pädagogische Leitung, Personalangelegenheiten, organisatorischen Fragen und Platzvergabe angesiedelt.

Wolfgang Rotzsche

Rubriklistenbild: © dpa

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