Über 200 Feuerwehrleute bekämpfen die Waldbrände bei Keferloh und Hohenbrunn.
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Über 200 Feuerwehrleute bekämpfen die Waldbrände bei Keferloh und Hohenbrunn.
Halt, Fahrzeugkontrolle: Nach den erneuten Bränden stoppt die Polizei bei Keferloh Autofahrer.
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Halt, Fahrzeugkontrolle: Nach den erneuten Bränden stoppt die Polizei bei Keferloh Autofahrer.
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
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Feuerwehr - Gefahrgutunfall

War es der Feuerteufel?

Brandfahnder ermitteln nach Waldbränden

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  • Günter Hiel
    Günter Hiel
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4000 Quadratmeter Jungwald haben die Brände am Karfreitag vernichtet. Der Verdacht liegt nahe, dass es wieder der Feuerteufel war. Und am Ostermontag gab‘s wieder Waldbrand-Alarm.

Grasbrunn/Hohenbrunn – Ein Brandstifter hatte bereits im vergangenen Jahr 13 Feuer in dieser Region gelegt und zigtausende Bäume vernichtet. Doch am Ostermontag hatte die Polizei noch keine neuen Erkenntnisse zur Brandursache. 

Am Ostermontag ging wieder der Alarm „Waldbrand“ bei der Feuerwehr ein – diesmal im Perlacher Forst bei Unterhaching. Ein Großaufgebot der Feuerwehren aus Taufkirchen und Unterhaching machte sich kurz nach 15 Uhr mit Löschwagen und zahlreichen Kräften auf den Weg. Doch es gab Entwarnung: Laut Pressestelle der Feuerwehr war nur ein kleiner Brand im Unterholz auf einer Fläche von 20 mal 20 Metern ausgebrochen, der von selbst erlosch. Die Retter löschten nach, um sicher zugehen, dass keine Glutnester übrig blieben. Einen Bezug zum Feuerteufel gebe es nicht, hieß es bei der Pressestelle. 

Die Brandfahnder ermitteln weiter. Am Karfreitag kreiste ein Polizeihubschrauber über dem Einsatzgebiet, Augenzeugen berichten auch von Fahrzeugkontrollen bei Keferloh.

Für die Freiwilligen Feuerwehren ist die Brandserie eine enorme Belastung. 125 Kräfte zog die Feuerwehreinsatzentrale am Karfreitag gegen 16.20 Uhr im Wald bei Hohenbrunn zusammen. Neben der Feuerwehr Hohenbrunn, deren Kommandant Robert Paul den Löscheinsatz leitete, waren die Feuerwehren Ottobrunn, Haar und Siegertsbrunn eingebunden, die Kreisbrandinspektion und die Unterstützungsgruppe der örtlichen Einsatzleitung.

Teils die selben Einheiten fuhren gegen 17.10 Uhr gleich weiter zum Brand im Lohholz. Dazu die Feuerwehren Grasbrunn und Harthausen, zusammmen 100 Kräfte. Die Hoffnung der Feuerwehren: Sollte es ein Brandstifter sein, möge ihn die Polizei bald fassen.

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