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Der Transporter wurde durch den Unfall völlig zerstört. Der Fahrer hatte keine Chance. 

Offenbar hat er Stauende übersehen

Tragödie auf der A99: Niederbayer rast mit seinem Sprinter in Lkw 

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Auf der A99 hat es wieder einen tödlichen Unfall gegeben. Der Fahrer eines Kleintransporters ist dabei gestorben. Die Autobahn Richtung Nürnberg war zeitweise komplett gesperrt. 

A99/Grasbrunn: Tödlicher Unfall - Helikopter im Einsatz - Autobahn wieder frei

Grasbrunn – Bei einem schweren Unfall auf der A 99 ist 59-jähriger Niederbayer gestorben, die Autobahn war in Richtung Nürnberg über eine Stunde gesperrt. Die Polizei berichtet, der Mann krachte am Donnerstag gegen 14.15 Uhr auf Höhe Grasbrunn mit seinem Sprinter nahezu ungebremst auf einen vorausfahrenden slowenischen Sattelschlepper eines 29-jährigen Serben. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Sprinter-Fahrer eingeklemmt. 

Die Feuerwehren Hohenbrunn und Putzbrunn zogen den völlig zerstörten Sprinter mit einer Seilwinde vom Lkw weg, um den mutmaßlich schwer verletzten Fahrer zu erreichen. Der Notarzt konnte allerdings nur dessen Tod feststellen. Vermutlich starb der Fahrer beim Zusammenstoß. 

Lieferwagen kracht in Sattelzug - Tödlicher Unfall

Für die Bergungsarbeiten und den gerufenen Rettungshubschrauber sperrte die Polizei die A 99 Richtung Nürnberg bis etwa 15.30 Uhr komplett, dann gab sie eine Spur wieder frei, ab 18 Uhr war die gesamte Autobahn befahrbar. Die Polizei geht davon aus, dass der Niederbayer zu schnell gefahren ist und nicht genügend Abstand gehalten hat. Der Sachschaden beträgt rund 60.000 Euro.

Update, 17.05 Uhr: Unfall an Stauende auf A99 - ungebremst auf Sattelschlepper aufgefahren

Laut Pressebericht der Polizei fuhr der verstorbene Sprinterfahrer aus noch ungeklärter Ursache nahezu ungebremst auf den Sattelschlepper auf. Der Lkw war der letzte in einem Stau auf der A99.

Update, 16 Uhr zum Unfall auf der A99 - Helikopter im Einsatz

Die Feuerwehr bestätigt die traurigen Informationen: Ein Mann ist mit seinem Sprinter vermutlich am Stauende auf der A99 auf einen Sattelzug aufgefahren. Bei dem Unfall wurde der Mann schwer eingeklemmt und war vermutlich sofort tot.

Die Feuerwehr ging zu Beginn des Einsatzes noch von einem Schwerverletzten aus und zog den Sprinter mit einer Seilwinde vom Sattelschlepper weg. Der Notarzt konnte allerdings nur den Tod des Fahrers feststellen.

Schwerer Unfall auf der A99. Immerhin: Die Rettungsgasse funktioniert.

Während der Erstversorgung, für die ein Hubschrauber vor Ort war, war die A99 in Richtung Nürnberg komplett gesperrt. Seit 15.30 Uhr ist eine Spur wieder frei gegeben, die Feuerwehr sichert derzeit die Unfallstelle ab und birgt den Toten, sobald der Unfallgutachter seine Arbeit erledigt hat.

Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Hohenbrunn und Putzbrunn sowie die Berufsfeuerwehr München.

Erstmeldung zum tödlichen Unfall auf der A99 bei Grasbrunn

Grasbrunn - Schon wieder ein Lkw-Unfall auf der A99. Laut Erstmeldung fuhr gegen 14.30 Uhr zwischen Grasbrunn und Haar ein Sprinter auf einen 40-Tonner auf. Der vordere Teil des Transporters wurde dabei völlig zerstört. Laut Polizei hatte der Fahrer keine Chance, er starb noch an der Unfallstelle. Zur Zeit ist die Autobahn in Richtung Nürnberg teilweise gesperrt. Der Verkehr wird über die linke Spur an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Feuerwehren aus Hohenbrunn und Putzbrunn sowie Polizei und Rettungsdienst sind vor Ort. 

Erst vor zwei Tagen hatte ein Lkw-Unfall auf der A99 Höhe Ottobrunn für Chaos gesorgt.

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