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Gefährlich: der brennende Flüssiggastank.

Feuer vor KfZ-Werkstatt

Großbrand: Feuerwehr musste 7000 Kilo Flüssiggas ausbrennen lassen

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Bei einem Großbrand im Hohenbrunner Ortsteil Riemerling hat sich auch ein Tank mit 7000 Kilogramm Flüssiggas entzündet. Die Feuerwehr war mehrere Stunden im Einsatz.

Riemerling – In Riemerling ist in der Nacht auf Sonntag vor einer als KfZ-Werkstatt genutzten Lagerhalle ein Tank mit 7000 Kilogramm Flüssiggas komplett ausgebrannt. 

7000 Kilo Flüssiggas brennen aus - Fotostrecke

Der Alarm erfolgte laut Robert Paul, Einsatzleiter und Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Hohenbrunn, um 1.49 Uhr. Als die 60 Einsatzkräfte der Wehren Hohenbrunn und Ottobrunn an der Lagerhalle eintrafen, standen bereits mehrere Pkw, eine ausgebaute Umkleide auf dem Hof und Teile der Einrichtung der Halle aus bislang unbekannter Ursache in Flammen. Außerdem brannte ein größerer oberirdischer Flüssiggastank. „Vermutlich war die Armatur durch die Hitze defekt, sodass Flüssiggas ausgetreten ist und sich entzündet hat“, vermutet Paul. 

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Die Feuerwehr-Kräfte löschten die brennenden Pkw und die Umkleide und brachen die Lagerhalle auf, um auch hier das Feuer zu löschen. Größere Probleme machte allerdings der Tank. Dieser wurde mit Wasser gekühlt, brannte aber weiter. „Wir kamen zu dem Schluss, dass der Tank komplett ausbrennen muss“, berichtet Paul. Das dauerte satte fünf Stunden, währenddessen kühlte die Feuerwehr „unter erheblichem Wassereinsatz“ weiter. 

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Bei dem Feuer brannten zwei Pkw und die Umkleide komplett aus, Teile der Lagerhalle wurden beschädigt. Die Polizei schätzt den Schaden nach ersten Erkenntnissen auf gut 100.000 Euro. Das für Brände zuständige Fachkommissariat 13 der Polizei München ermittelt die Brandursache.

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Kommandant Robert Paul ist vor allem froh, dass keiner der Einsatzkräfte verletzt wurde. „7000 Kilo Flüssiggas, das ist durchaus als gefährlich einzustufen.“ Gegen 7 Uhr morgens war der Einsatz beendet.

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