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Pauline Miller.

Nominierung

Bergtour ins Rathaus Hohenbrunn: Das ist die Kandidatin  von Bürgerforum und ÜWG FW

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Stefan Straßmair (CSU) möchte über den 1. Mai 2020 Bürgermeister Hohenbrunn bleiben. Doch auch Pauline Miller hat Ambitionen angemeldet.

Hohenbrunn – Stefan Straßmair (CSU) möchte über den 1. Mai 2020 Bürgermeister Hohenbrunn bleiben. Doch auch Pauline Miller hat Ambitionen angemeldet. Sie möchte den Amtsinhaber beerben. Die 46-Jährige ist als gemeinsame Kandidatin des Bürgerforums und der ÜWG-FW nominiert worden.

In einer Pressemitteilung erweckt das Bürgerforum den Eindruck, es sei eine große Überraschung, dass Miller kandidiert. Doch in den vergangenen Monaten deutete sich bereits an, dass sie ins Rennen gebracht wird. Miller war in vielen Sitzungen und Veranstaltungen Wortführerin. Bei der vorangegangenen Bürgermeisterwahl trat ihr Kollege und Ex-CSU-Mitlgied Andreas Schlick gegen Straßmair an. In der ersten Wahl verloren er und Walter Landmann (damals für die SPD) gegen den Amtsinhaber. Straßmair erzielte 52, Schlick 38 und Landmann zehn Prozent. Nun erhofft sich das Bürgerforum, mit Miller den Chefsessel im Rathaus zu erobern. Und bekommt dabei Unterstützung durch die Freien Wähler.

Frischen Wind und einen anderen Umgang miteinander

„Frischer Wind für Hohenbrunn und Riemerling“ – so wirbt nicht nur das Bürgerforum. So wünscht es sich auch Miller, die sich einen anderen politischen Umgang erhofft und dies bei ihrer Nominierung untermauert hat: „Lassen Sie uns ruhig in der Sache miteinander streiten und diskutieren, aber lassen Sie uns nicht persönlich werden. Die jeweiligen Anliegen der unterschiedlichen Akteure in unserer Gemeinde verdienen Respekt und Wertschätzung.“ Ihr liege vor allem an größtmöglicher Transparenz, die sie selbst vorleben möchte, um sich das Vertrauen der Wähler zu verdienen.

Wichtige Themen, die sie als Bürgermeisterin voranbringen möchte, sind die Ortsentwicklung, Familie und Finanzen. Bewährtes solle erhalten bleiben, aber auch die Zukunft mutig gestaltet werden. Für Pauline Miller kommt der Wahlkampf einer „Bergtour“ gleich, für die sie sich gut gewappnet sieht. Beruflich, ehrenamtlich wie privat bringe sie das Handwerkzeug mit, das sie für den Posten als Rathauschefin qualifiziere.

Geboren in Beirut, aufgewachsen in Haidhausen, seit 2014 im Gemeinderat

Die Mutter von drei Kindern wohnt mit ihrer Familie seit 2007 in Riemerling. Geboren wurde sie in Beirut, Libanon, wo ihre Eltern zu der Zeit lebten. Aufgewachsen ist sie in München-Haidhausen. Auf das Abitur am Max-Josef-Stift in München folgte eine Ausbildung zur Handelsfachwirtin und einer Tätigkeit als Angestellte war sie als Interimsmangerin für die Bereiche Finanzen, Personal und Projektmanagement (2004 bis 2011) tätig. Mit der Geburt des dritten Kindes fokussierte sie ihre freiberufliche Tätigkeit auf das Unternehmen ihres Mannes Thomas Maier. Sie ist auch als zertifizierte Mediatorin tätig. Sie war früher bei der Jungen Union in München engagiert und ist seit 2014 für das Bürgerforum im Hohenbrunner Gemeinderat.

Unter anderem ist Pauline Miller Mitglied des Asylhelferkreises, Elternbeiratsvorsitzende der Grundschule Hohenbrunn und Mitglied des Vorstands des Gewerbeverbands Hohenbrunn und Riemerling. Nächstes Ziel wäre das Bürgermeisteramt. „Mit Bedacht, aber auch voller Zuversicht und Tatendrang geht sie den Weg, der vor ihr liegt“, schreibt die Pressesprecherin des Bürgerforums, Kirsten Lamprechter. Dieser Weg soll sie ins Hohenbrunner Rathaus führen.

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