Ein Auszubildender im KFZ-Handwerk schneidet in einem Ausbildungszentrum mit einer Flex einen alten Auspuff auf.
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Auch Handwerker sollen sich im neuen Gewerbepark ansiedeln.

Nach langem Anlauf: Gewerbepark Hohenbrunn auf der Zielgeraden

  • Wolfgang Rotzsche
    vonWolfgang Rotzsche
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Es hat gedauert, aber nun rückt der neue Gewerbepark in Hohenbrunn beträchtlich näher. Der Bauausschuss hat sein Okay für den Bebauungsplan gegeben.

Hohenbrunn – Kurz vor seiner endgültigen Genehmigung steht der Gewerbepark Hohenbrunn. Der Bauausschuss hat den notwendigen Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan, wenngleich sehr knapp, gefasst. Nun braucht’s noch die Zustimmung aus dem Landratsamt.

Damit endet ein Verfahren, das seit Sommer 2014 läuft. Die Flächen liegen in dem Gebiet östlich der Hohenbrunner Straße und umfassen den früheren Bereich der ehemaligen Katastrophenschutzzentralwerkstatt der Bundesrepublik Deutschland. Schon länger war die Umwandlung der Flächen rund um den gemeindlichen Bauhof in ein Gewerbegebiet geplant. Dort sollen unter anderem Flächen für Dienstleistungen, Handwerk und Büros entstehen. Zur Verfügung gestellt werden sollen Grundstücks von bis zu 9500 Quadratmetern. Dem Vernehmen nach gibt es bereits eine Vorauswahl an geeigneten Bewerbern getroffen. Es soll im Gebiet auch weiterhin Räume für Veranstaltungen untergebracht werden.

Bisher befinden sich auf dem Areal der Gemeindestadl, in dem regelmäßig Feste abgehalten worden sind, und die sogenannte „Halle K“, in denen Vereine Versammlungen abhalten und andere Veranstaltungen durchgeführt werden können. Weiterhin ist es der Wunsch der Gemeinde, dass die Grundstücke an das bestehende Nahwärmenetz angeschlossen werden. In der Vergangenheit war immer wieder auch in Diskussion, dass der Gewerbepark nur möglich sei, wenn Bäume gefällt werden. Als Ersatz möchte die Gemeinde eine waldrechtliche Ausgleichsfläche von 2,5 Hektar schaffen. Fündig geworden ist sie auf drei Flächen in Hohenbrunn, Siegertsbrunn und Grasbrunn. Dort sollen etwa 20 000 neue Bäume gepflanzt werden, die zu späterer Zeit einmal einen Wald darstellen sollen. Im nördlichen Rand des Planungsgebiets soll außerdem der bestehende Grüngürtel fortgeführt werden und als dauerhafte Grünzone erhalten bleiben.

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