Tempo 30
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Neuer Anlauf: Hohenbrunn pocht auf Tempo 30 in der Dorfstraße

  • Wolfgang Rotzsche
    vonWolfgang Rotzsche
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Sie haben es schon mehrmals versucht, nun soll es klappen: Die Gemeinde Hohenbrunn wagt einen erneuten Anlauf für eine Geschwindigkeitsbegrenzung in der gesamten Dorfstraße.

Hohenbrunn – Steter Tropfen höhlt den Stein. Nach diesem Prinzip wagt die Gemeinde Hohenbrunn erneut einen Vorstoß, um die Geschwindigkeit in der gesamten Dorfstraße auf 30 km/h zu senken. Im Bauausschuss herrschte darüber Einigkeit, den Antrag der CSU-Fraktion mitzutragen. Bürgermeister Stefan Straßmair (CSU) sprach von „Rückenwind“, den er durch den Beschluss habe. Denn nun muss er damit ins Landratsamt nach München, da es sich bei der Dorfstraße um eine Kreisstraße handelt.

Wie berichtet, flammte der Wunsch nach Tempo 30 bereits mehrfach auf. Erfolg gab es durchaus, wenngleich schwer erkämpft: So gibt es ein zeitlich begrenztes Tempolimit an der Siegertsbrunner Straße, die durch die Dorfstraße weitergeführt wird. Aber dort befindet sich auch das Grundschulhaus. „Der Verkehr nimmt in der Dorfstraße immer mehr zu“, sagte Anton Fritzmaier (CSU). Es sei gar die am meisten frequentierte Straße im Gemeindegebiet. Es gebe viele Geschäfte, viel Publikumsverkehr. Und viele Kinder, die da unterwegs seien. Deswegen seien 50 km/h einfach nicht mehr zeitgemäß: Fritzmaier: „Wir fordern vom Landkreis eine permanente Tempo-30-Zone, vom Ortseingang bis zum Pfarrer-Wenk-Platz.“ Er merkte an, dass die Debatte schon eine geraume Zeit geführt werde. Zuletzt seien es die Grünen 2018 gewesen, die einen Versuch starteten. Der Gemeinderat solle nicht müde werden, dieses Vorhaben beim Landkreis vorzubringen.

Zusätzlich brachte die CSU die Kirchstockacher Straße ins Spiel. Auch diese solle auf 30 km/h reduziert werden, vom Bahnübergang bis zur Einmündung in die Dorfstraße. Hier hat die Gemeinde das Sagen. „In der Tat ist das die letzte Straße innerorts, wo noch 50 km/h gilt“, sagte Straßmair. Die Meinungen zu den CSU-Anträgen waren durchweg positiv. Wolfgang Schmidhuber (Grüne) war „sehr dafür“ und Regina Wenzel (SPD) unterstützte das Vorhaben „voll und ganz“. 

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