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Trauriger Hintergrund

Nach Horror-Fund in Hohenbrunn: Polizei nennt furchtbare Details

Der Geruch kam einem Spaziergänger in Hohenbrunn komisch vor, also alarmierte er die Polizei. Die Beamten machten vor einem Wohnmobil in der Eduard-Buchner-Straße schließlich eine schreckliche Entdeckung.

Update, Dienstag, 14. August, 13.30 Uhr:

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, lag der Mann wohl schon mehrere Wochen tot vor seinem Wohnmobil. Die Gegend um das Gefährt sei sehr beruhigt, es sei nicht verwunderlich, dass der Tote erst jetzt entdeckt wurde - obwohl er nicht versteckt gelegen habe. Die Verwesung sei so weit fortgeschritten, dass die Identifizierung nicht leicht sei. Es sei aber davon auszugehen, dass es sich um den Bewohner des Wohnmobils handelt.

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Das habe die ganze Zeit über an der Eduard-Buchner-Straße gestanden. Dieser Zustand sei von Anwohnern und Behörden akzeptiert worden. Der Mann habe seinen Lebensunterhalt durch Flaschensammeln bestritten. 

Aktuell deutet nichts auf eine Gewalttat oder einen Suizid hin. Ob die Staatsanwaltschaft eine Obduktion anordnen, steht noch nicht fest.

Ursprünglicher Artikel, Dienstag, 14. August:

Ein Spaziergänger in Hohenbrunn hatte am Montag, 13.08.2018, gegen 18.30 Uhr, eine erschreckende Wahrnehmung. Im Bereich der Eduard-Buchner-Straße konnte er Verwesungsgeruch feststellen und verständigte über den Notruf 110 die Polizei. 

Polizeibeamte der Polizeiinspektion 28 (Ottobrunn) fanden dort einen Leichnam vor einem Wohnmobil liegend. Nach ersten Ermittlungen handelt es sich um einen 54-Jährigen, der dort seit ca. zehn Jahren in einem Wohnmobil lebte und dort sein Leben völlig zurückgezogen und ohne weiteren Kontakt zur Außenwelt führte. Lediglich jeden Abend startete er mit seinem Fahrrad und sammelte Leergut. 

Der derzeitige Ermittlungsstand lässt keinerlei Hinweise auf ein Fremd- oder Eigenverschulden zu. Das Fachkommissariat 12 (Todesermittlungen) hat die Sachbearbeitung übernommen.

mm/tz

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